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Weltärztepräsident warnt vor Grenzöffnungen

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Aufhebung von Reiserestriktionen - Weltärztepräsident warnt vor Grenzöffnungen

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Bundesaußenminister Maas will Reisewarnungen für EU-Staaten aufheben und Grenzen öffnen. Weltärztepräsident Montgomery aber befürchtet durch Reisen eine zweite Infektionswelle.

Ein Mann trinkt ein Bier außerhalb einer Bar in der Nähe der Kathedrale von Palma de Mallorca am 11.05.2020
Weltärztepräsident Montgomery fände es besser, die Grenzen würden für Urlauber geschlossen bleiben.
Quelle: Reuters

Nach den ersten Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen und Hinweisen aus der Regierung, dass Reisen unter Auflagen möglich sein soll, planen viele Deutsche bereits den ersehnten Urlaub. Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery warnt hingegen vor einer Öffnung der innereuropäischen Grenzen und befürchtet eine neue Infektionswelle.

Aus gesundheitlichen Gründen wäre es das Beste, die Menschen blieben an ihrem Wohnort.
Weltärztepräsident Montgomery

Die deutschen Grenzen sollten angesichts der fortdauernden Corona-Pandemie in beide Richtungen für Urlauber geschlossen bleiben, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Maas will koordinierten Euro-Tourismus

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hatte für einen "kontrollierten Wiedereinstieg in den europäischen Tourismus" im Sommer plädiert. Voraussetzung sei ein koordiniertes Vorgehen der Staaten, sagte Maas. Ab Mitte Juni will der Minister auch die Reisewarnung für EU-Staaten aufheben.

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Montgomery warnte jedoch vor einem gefährlichen Wettlauf. Die anvisierten Lockerungen für Urlauber bereiteten ihm große Sorge, weil sie einen Überbietungswettbewerb darin einleiteten, welches Land sich "weiter" und "schneller" öffne.

Zweite Infektionswelle könnte härter sein als die erste

Durch den Reiseverkehr steige das Risiko einer zweiten Infektionswelle. Sie werde härter sein als die erste, "weil wir nicht mehr so vorsichtig sein werden", sagte der Präsident des Weltärztebundes.

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