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7,4 Milliarden gegen das Virus

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Corona-Geberkonferenz - 7,4 Milliarden gegen das Virus

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Europa, Kanada, Japan, Südkorea, China, Israel, Saudi-Arabien: Im Kampf gegen Corona sind 7,4 Milliarden Euro für die Suche nach Impfstoffen und Medikamenten zusammengekommen.

Antikörpertest im Roche-Entwicklungslabor
Ziel erreicht: 7,4 Milliarden für Entwicklungslabore
Quelle: Peter Kneffel/dpa

Staats- und Regierungschefs aus aller Welt haben große Summen zugesagt, um das tödliche Coronavirus gemeinsam zu besiegen. Allein Kanzlerin Angela Merkel versprach bei einer internationalen Geberkonferenz am Montag 525 Millionen Euro und sagte:

 

Es ist eine Stunde der Hoffnung.
Angela Merkel (CDU)

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte die Online-Konferenz einberufen. Zum Auftakt sagte sie selbst für die Kommission eine Milliarde Euro zu - ein großer Schritt hin zu dem offiziellen Tagesziel von 7,5 Milliarden Euro. Dann ging es im Minutentakt weiter:

  • 525 Millionen aus Deutschland
  • 850 Millionen Dollar aus Kanada
  • 500 Millionen Euro aus Frankreich
  • 388 Millionen Pfund aus Großbritannien
  • 192 Millionen Euro aus den Niederlanden
  • 140 Millionen aus Italien

...und so fort.

Deutschland will 525 Millionen Euro für die internationale Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Impfstoffen bereitstellen.

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2 min
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UN schätzt Kosten eher auf 40 Milliarden Euro

Zeitweise herrschte bei den Zahlen Wirrwarr, weil die EU-Kommission auf dem Weg zur Gesamtsumme auch Zusagen zuließ, die schon seit dem 30. Januar gegeben wurden. Teils wurde nicht klar, was an frischem Geld fließen soll, was längst verplant ist und was möglicherweise über Jahre gestreckt wird. Aber die 7,4 Milliarden Euro sind ohnehin nur eine Art Anzahlung.

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen wird das Fünffache nötig, um Impfstoffe und Arzneien wirklich einmal Milliarden Menschen weltweit zu erschwinglichen Preisen zugänglich zu machen - rund 40 Milliarden Euro. Ende Mai soll eine weitere Konferenz folgen.

Die EU-Kommission hat für heute eine Online-Geberkonferenz einberufen. Dabei sollen 7,5 Milliarden Euro für die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs gesammelt werden.

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Gemeinsam gegen den unsichtbaren Feind: Sars-CoV-2

Die Hauptbotschaft der Veranstaltung war eine andere: Wir bündeln die Kräfte gegen den unsichtbaren Feind. Viele der Teilnehmer fanden rührende, bisweilen auch pathetische Worte. Der gerade von Covid-19 genesene britische Premierminister Boris Johnson sprach vom "dringendsten gemeinsamen Anliegen unseres Lebens".

Der kanadische Regierungschef Justin Trudeau sagte: "Wir können nicht hoffen, dass es anderen gut geht, während wir uns um uns selber kümmern. Wir müssen uns um uns selber kümmern und um den Rest der Welt."

Milliarden für den Impfstoff

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9 min
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USA nicht an gemeinsamem Kampf gegen Corona beteiligt

Kanadas südlicher Nachbar USA wollte das so offensiv wohl nicht vertreten: Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hielt sich bei der Geberkonferenz raus. Außenminister Mike Pompeo ließ lediglich ausrichten, man begrüße die Anstrengungen der anderen.

Trump hatte vor Tagen ein eigenes Programm gestartet, um einen Impfstoff in "Warp-Geschwindigkeit" zu entwickeln und Amerikanern bis zum Jahresende Hunderte Millionen Dosen zur Verfügung zu stellen. Am Sonntag bekräftigte Trump, er rechne mit einem Impfstoff noch dieses Jahr - was viele Forscher bezweifeln. In Europa herrscht Sorge, dass Trump vorrangig die USA versorgen würde, falls dort ein Durchbruch für den Impfstoff gelingt - folgend dem Motto "America first".

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