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Krauß: "Es mangelt an einigen Stellen"

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Bundesschülerkonferenz-Sprecher - Krauß: "Es mangelt an einigen Stellen"

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Bund und Länder wollen die Schuldigitalisierung vorantreiben. Die Chancen sind groß, sagt der Sprecher der Bundesschülerkonferenz, Torben Krauß - und doch gehe es langsam voran.

Beim gestrigen Schulgipfel wurden Dienstlaptops für Lehrer und eine bessere Daten-Rate für Schüler beschlossen. Der Bund will Milliarden für die Digitalisierung von Schulen geben.

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Bund und Länder wollen die Digitalisierung in Schulen vorantreiben. Bei einem "Schulgipfel" im Kanzleramt wurden Schritte zur Finanzierung besprochen – konkrete Beschlüsse gab es aber nicht. Torben Krauß, Sprecher der Bundesschülerkonferenz, vertritt rund 7 Millionen Schülerinnen und Schüler und ist mit den Ergebnissen nicht zufrieden.

Keine realitätsnahen Konzepte beim Schulgipfel verabschiedet

Er bedauert, nicht beim Gipfel dabei gewesen zu sein: "Wir hätten eine ganze Menge beizusteuern gehabt. Zum einen natürlich unser Herzensthema Digitalisierung. Wir fordern schon lange, dass mehr dafür ausgegeben wird. Dass Lehrerfortbildungen stattfinden, dass Schüler im Bereich der Medienbildung ausreichend geschult werden."

Geld sei aber nicht unbedingt das Problem, denn das Geld vom Bund sei da. Vielmehr liege das Problem bei den Ländern, bei den Kommunen und bei den Schulen, dass das Geld nicht abgerufen werde.

Das Corona-bedingte Home-Schooling hat gezeigt: Deutschlands Schulen haben Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung.

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Kluft zwischen Privilegierten und Benachteiligten ist größer geworden

Die Corona-Zeit habe das Problem der Kluft verdeutlicht. Einige Schülerinnen und Schüler hätten nichts vom digitalen Unterricht mitbekommen. Ihnen fehlten die Geräte und der Internetzugang. Aber: die Solidarität gegenüber den benachteiligten Schülerinnen und Schülern sei sehr groß gewesen.  

Wie gut der digitale Unterricht in der Corona-Zeit funktioniert hat, sei aber vor allem lehrerabhängig gewesen. "Bei einigen lief es sehr gut. Da wurden wirklich Videokonferenzen veranstaltet und die digitalen Medien sehr gut im Unterricht genutzt. Bei anderen ging es nicht darüber hinaus, wirklich Arbeitsblätter über E-Mails zu versenden."

Im Austausch mit den Kultusministerien will Bundeskanzlerin Merkel in den Schulen mehr Vorsicht bei der Hygiene und eine stärkere Digitalisierung ermöglichen. Bei einem Gipfel einigte man sich auf eine einheitliche Linie für eine stärkere Vernetzung.

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Digitalisierung in Schulen schleppender Prozess

Die Digitalisierung in den Schulen läuft langsam, so Krauß. Die Hürden seien groß, um die finanziellen Mittel zu erhalten. Zwar sei auch das Engagement groß, doch:

So richtig können wir uns das auch nicht erklären, warum es teilweise wirklich so schleppend vorangeht. Aber die Chance ist auf jeden Fall da.
Torben Krauß, Sprecher der Bundesschülerkonferenz
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