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Vorwahlen der US-Republikaner - Donald Trump sichert sich Nominierung

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In den Vorwahlen der Republikaner hat der amtierende Präsident Donald Trump die nötige Anzahl von Delegiertenstimmen erreicht. Damit sichert er sich die Nominierung seiner Partei.

Donald Trump im Wahlkampf
Donald Trump hat die Vorwahlen der Republikaner für sich entschieden.
Quelle: AP/Mike McCarn

Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat die Nominierung der Republikaner zur Präsidentschaftswahl im November so gut wie sicher. In den Vorwahlen der Partei konnte Trump am dritten "Super Tuesday" die Anzahl der Delegiertenstimmen erreichen, die für die Nominierung notwendig sind.

Trump ohne viel Konkurrenz

Trump war ohne viel Konkurrenz in die Vorwahlen seiner Partei gestartet. William Weld hatte lediglich in Iowa eine Delegiertenstimme erreichen können. In einigen Bundesstaaten hatten die Republikaner zudem die Vorwahlen bereits im Vorfeld abgesagt. In den USA ist das nicht unüblich. In der Regel tritt der amtierende Präsident auch für eine zweite Amtszeit als Kandidat seiner jeweiligen Partei an.

Im August findet der Parteitag der Republikaner statt. Dann wird auch offiziell der Kandidat gewählt, der für die Partei bei der Präsidentschaftswahl im November antreten wird. Die Wahl basiert auf den Delegiertenstimmen, die durch die Vorwahlen verteilt werden. Bei den Republikanern müssen Kandidaten mindestens 1.276 Delegiertenstimmen sammeln, um die Nominierung zu gewinnen. Mit den Siegen am dritten "Super Tuesday" in Florida und Illinois hat Trump diese Marke erreicht.

Vorwahlen der Demokraten noch unentschieden

Wer bei der Präsidentschaftswahl im November gegen Trump antreten wird, ist noch unklar. Bei den oppositionellen Demokraten laufen die Vorwahlen noch. Bisher konnte keiner der Kandidaten die nötige Anzahl an Delegiertenstimmen erreichen. Das Rennen hat sich mittlerweile auf zwei Kandidaten reduziert: Joe Biden, der ehemalige Vizepräsident, und Bernie Sanders, Senator aus dem Bundesstaat Vermont.

Nach aktuellem Stand liegt Biden deutlich vor Sanders. Während Sanders zunächst noch Spitzenreiter war, steht bei Biden seit seinem Sieg in South Carolina alles auf Erfolgskurs. Der ehemalige Vizepräsident konnte am ersten "Super Tuesday" in zehn von 14 Bundesstaaten gewinnen. Es folgten eine Reihe von Siegen am zweiten "Super Tuesday" in Bundesstaaten wie Michigan und Mississippi. Am dritten "Super Tuesday" der Demokraten in Arizona, Florida und Illinois konnte Biden seinen Vorsprung auf Sanders weiter ausbauen.

Joe Biden bei einem Wahlkampf-Auftritt am 12.03.2020 in Wilmington

Dritter "Super Tuesday" - Biden siegt in Arizona, Florida und Illinois 

Am dritten "Super Tuesday" der Vorwahlen der US-Demokraten hat Joe Biden seinen Vorsprung auf Bernie Sanders erneut ausgebaut. In Ohio waren die Vorwahlen vorerst abgesagt worden.

von Caroline Leicht
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