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Warnung an Ampel-Parteien - Drogenbeauftragte gegen Cannabis-Freigabe

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Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), warnt SPD, Grüne und FDP vor einer Legalisierung von Cannabis: "Kiffen ab 18 ist alles andere als harmlos."

Daniela Ludwig während einer Pressekonferenz
Die CSU-Politikerin warnt unter anderem vor psychischen Störungen in Folge von Cannabiskonsum, insbesondere bei Jugendlichen
Quelle: dpa (Archiv)

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, hat die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP vor einer Cannabis-Legalisierung gewarnt. "Zugunsten eines vermeintlichen Zeitgeistes die Gesundheit der Bevölkerung zu riskieren, kann und sollte nicht Ziel der neuen Bundesregierung sein", sagte die CSU-Politikerin der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Die Frage nach der Legalisierung von Cannabis wird durch die Ampelsondierungen wieder neu diskutiert. Während sich SPD, Grüne und FDP eine Freigabe vorstellen können, gibt es aber auch kritische Stimmen.

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1 min
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Regelmäßiger Konsum könne zu schweren psychischen Störungen führen - insbesondere bei Jugendlichen, die sich noch in der körperlichen Entwicklung befänden.

Kiffen ab 18 ist alles andere als harmlos und gibt außerdem keine Antwort auf die Frage nach besserem Jugendschutz.
Daniela Ludwig (CSU), Drogenbeauftragte der Bundesregierung

FDP und Grüne für Cannabis-Verkauf in lizenzierten Fachgeschäften

Eine Legalisierung von Cannabis ist bei den Parteien umstritten. Im Sondierungspapier einer möglichen Koalition aus SPD, Grünen und FDP gab es dazu keine Angaben. FDP und Grüne sind für einen "Verkauf in lizenzierten Fachgeschäften". Die SPD hingegen befürwortet eine "regulierte Abgabe" an Erwachsene zunächst in Modellprojekten, die von Präventions- und Beratungsangeboten begleitet werden.

Suchtmediziner Prof. Rainer Thomasius von der Uniklinik Hamburg-Eppendorf erklärt, was aus seiner Sicht gegen eine Legalisierung von Cannabis spricht.

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Für medizinische Zwecke ist Cannabis in Deutschland seit 2017 erlaubt und darf von Ärzten verschrieben werden, etwa zur Schmerzlinderungen bei Schwerkranken.

Der Cannabiskonsum bei jungen Erwachsenen ist zuletzt weiter gestiegen. Laut dem Jahresbericht der Bundesdrogenbeauftragten stieg unter den 18- bis 25-Jährigen der Anteil derjenigen, die in den vorangegangenen zwölf Monaten mindestens einmal Cannabis konsumiert haben, zwischen 2015 und 2018/19 von 15,3 Prozent auf 24,1 Prozent.

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