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Nach Erdbeben in Neuseeland - Tsunami-Warnung für Pazifikregion aufgehoben

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Drei heftige Erdbeben erschütterten die Region um Neuseeland. Eine Tsunami-Warnung hatte die Menschen aus ihren Wohnungen und Häusern getrieben. Nun gab es Entwarnung.

Tausende Menschen flüchteten aus ihren Häusern.
Angst vor einem Tsunami: Tausende Menschen waren aus ihren Häusern geflüchtet - nun dürfen sie zurückkehren.
Quelle: Mike Dinsdale/New Zealand Herald/AP/dpa

Tausende Neuseeländer, die aus Furcht vor einem Tsunami geflüchtet waren, dürfen nun in ihr Zuhause zurückkehren. Der Zivilschutz teilte mit, die nach den heftigen Erdbeben ausgesprochene Tsunami-Warnung für weite Teile der Pazifikregion sei aufgehoben worden, die größten Wellen seien vorüber. Allerdings sollte man sich von Stränden und dem Meer fernhalten.

Drei Erdbeben erschüttern Neuseeland

Zuvor hatten drei heftige Erdbeben das Land erschüttert, vor einem Tsunami mit bis zu drei Meter hohen Wellen wurde gewarnt. Über Schäden oder Verletzte gab es zunächst keine Informationen.

Das heftigste Beben hatte die Stärke 8,1 und ereignete sich nahe der Kermadec-Inseln, etwa 800 Kilometer nordöstlich der Nordinsel Neuseelands. Kurz darauf folgte ein weiteres der Stärke 7,4 in der gleichen Region. Stunden zuvor gab es bereits Erdstöße der Stärke 7,1 rund 100 Kilometer vor der Küste des Bezirks Gisborne.

Premierministerin Ardern spricht von "Pechsträhne"

Premierministerin Jacinda Ardern sagte, Neuseeland habe in letzter Zeit viel Pech gehabt. "Es ist schwer, nicht das Gefühl zu haben, dass unser Land eine Pechsträhne hat, da wir an einem Tag mit einem Erdbeben, einer Tsunami-Warnung und einer Pandemie zu kämpfen haben."

Die Ministerin für Notfallmanagement, Kiritapu Allan, sagte, dass in Teilen Neuseelands Wellen und Flutwellen beobachtet worden seien. Das örtliche Monitoring-System GeoNet meldete Tsunami-Wellen in Höhe von 15 bis 40 Zentimetern.

Gedenken an Christchurch-Opfer 2011

Erst im vergangenen Monat hatte Neuseeland der Opfer des schweren Erdbebens von Christchurch vor zehn Jahren gedacht. Am 22. Februar 2011 waren in der größten Stadt der Südinsel 185 Menschen ums Leben gekommen. Das Beben hatte eine Stärke von 6,2.

Wo früher Vororte waren, erinnern heute nur noch Stromleitungen und Obstbäume daran, was einmal war.

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