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Erneute Bewerbung : Esken will SPD-Chefin bleiben

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Saskia Esken möchte SPD-Chefin bleiben. Sie kündigte an, ihre Bewerbung für das höchste Amt erneuern zu wollen.

Die SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken. Archivbild
Die SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken. Archivbild
Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa

Saskia Esken will sich um eine weitere Amtszeit als SPD-Vorsitzende bewerben. Der SPD-Vorstand will am Montag einen Vorschlag für das neue Führungsduo der Partei machen - als wahrscheinlicher zweiter Bewerber für die Doppelspitze gilt Generalsekretär Lars Klingbeil.

Esken: SPD "modernisieren" und "Werte stärken"

"Ich sehe meine Aufgabe darin, die SPD zu modernisieren, ihre historisch gewachsenen Werte zu stärken und daraus mit den Mitgliedern und im Austausch mit der Gesellschaft sozialdemokratische Ideen und Positionen zu entwickeln", sagte Esken der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten".

Sie habe hier gemeinsam mit Walter-Borjans in den vergangenen beiden Jahren viel erreicht.

Die SPD ist geeint, erfolgreich und stark wie seit Jahren nicht mehr. Diesen Weg möchte ich gerne fortsetzen.
Saskia Esken, SPD-Vorsitzende

Die neue Parteispitze soll auf dem SPD-Bundesparteitag vom 10. bis 12. Dezember gewählt werden. Es wird davon ausgegangen, dass der Vorstand die Parteilinke Esken nominiert, wenn sie wieder antreten möchte. Gleiches gilt für Klingbeil, der dem rechten Parteiflügel zugerechnet wird. Er hat seine Bewerbung allerdings bislang noch nicht offiziell erklärt.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil zeigt sich offen dafür, nach Norbert Walter-Borjans den Parteivorsitz zu übernehmen.

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Walter-Borjans kündigt Rückzug an

Walter-Borjans hatte am Freitag bekanntgegeben, dass er nicht erneut kandidieren möchte. Esken hatte vor der Bundestagswahl bereits Interesse an einer weiteren Amtszeit als Parteivorsitzende erkennen lassen. Nach dem Verzicht ihres bisherigen Duo-Partners Walter-Borjans ließ sie aber zunächst offen, ob es dabei bleibt.

Von Seiten der SPD war deutlich gemacht worden, dass es bei der derzeitigen Trennung von Regierung und Parteispitze bleiben soll - ebenso wie bei der Doppelspitze aus einer Frau und einem Mann.

Mitten in den Koalitionsverhandlungen kündigt Norbert Walter-Borjans seinen Rückzug als Parteichef an.

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Walter-Borjans appelliert an Partei

Walter-Borjans rief die SPD auf, auch unter einer neuen Führung an ihrem derzeitigen Kurs und am zuletzt praktizierten Umgang miteinander festzuhalten. "Wir müssen unsere eigene Erfolgsgeschichte ernst nehmen. Die hat nicht nur mit einem Kandidaten und zwei Vorsitzenden zu tun, sondern mit der Bereitschaft, dass jeder sich auch mal zurücknimmt", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Der scheidende SPD-Chef verwies auf eine neue "viel offenere und respektvollere" Debattenkultur in der Partei und betonte:

Alphatier-Gehabe ist ein Auslaufmodell. Das sollte auch so bleiben.
Norbert Walter-Borjans, SPD-Vorsitzender

Mit Blick auf Klingbeil und Esken sagte er: "Die Zusammenarbeit von Saskia Esken und mir mit Lars Klingbeil ist eng und gut."

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