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Interview

SPD-Vorsitzende im ZDF - Esken will Schulschließungen vermeiden

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SPD-Vorsitzende Saskia Esken will schärfere Corona-Regeln nicht ausschließen. Vorrangiges Ziel müsse es aber sein, Bildungseinrichtungen offen zu halten, sagt sie im ZDF.

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Ab Dienstag gelten bundesweit Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und Geimpfte, Clubs und Discotheken sind dicht. Dennoch fordern Politik und Wissenschaft angesichts der Omikron-Variante weitaus härtere Corona-Maßnahmen. SPD-Chefin Saskia Esken will solche im ZDF-Morgenmagazin nicht ausschließen.

Es ist klug, in diesen Tagen nichts auszuschließen.
Saskia Esken, SPD-Chefin

Sollte es zu weiteren Einschränkungen kommen, sei es jedoch wichtig, dass "Bildungseinrichtungen geöffnet bleiben", so die SPD-Vorsitzende. Schulschließungen lehnt Esken vehement ab.

Esken für Impfpflicht, falls Impfquote nicht reicht

Gleichzeitig spricht sich die SPD-Politikerin für eine Impfpflicht aus - sollte die Impfquote nicht durch Argumente deutlich steigen. "Ich würde am liebsten alle Menschen davon überzeugen, dass die Impfung der richtige Weg ist, um sich selbst zu schützen - die Nächsten, die Liebsten, aber auch die Gesellschaft", sagt Esken.

Wenn uns das bei allen nicht gelingt, dann muss eben eine Impfpflicht kommen.
Saskia Esken, SPD-Chefin

Allerdings habe man bereits viel zu früh die Debatte über eine mögliche Impfpflicht geführt, in Zeiten als "es noch gar keinen Impfstoff gab", letztes Jahr im Sommer.

"Omikron ist hochansteckend", aber durch eine Grundimmunität sei der klinische Verlauf "weniger schwer", so Virologe Preiser.

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Esken für zweite Amtszeit von Steinmeier

Andere Großprojekte der SPD-geführten Ampel-Koalition, die neben der Corona-Politik bald verwirklicht werden sollen, sind die im Koalitionsvertrag vereinbarten familienpolitischen Maßnahmen, die Bauvorhaben der neuen Bundesregierung und die geplante Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro. Da sei viel im "Köcher und wird jetzt auch losgehen".

Es muss der Mindestlohn sehr schnell kommen, es wird sehr schnell losgehen mit dem Bauen.
Saskia Esken, SPD-Chefin

Gefragt, ob Esken eine Frau im höchsten Staatsamt bevorzugen würde, spricht sich die SPD-Politikerin deutlich für eine zweite Amtszeit vom amtierenden Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier aus. Steinmeier sei ein "großartiger Bundespräsident", der von der Gesellschaft sehr geliebt und sehr gewertschätzt würde. Deswegen würde sie eine weitere Amtszeit "unbedingt befürworten".

Das Interview führte Andreas Wunn, Moderator und Leiter von ZDF-Morgenmagazin und ZDF-Mittagsmagazin. Das Gespräch in voller Länge sehen Sie oben im Video.

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