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Bewältigung der Flutkatastrophe - EU bietet Deutschland finanzielle Hilfe an

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Zur Bewältigung der Flutkatastrophe bietet die EU Deutschland und anderen betroffenen Ländern Finanzhilfen an. Unter anderem geht es um den Wiederaufbau von Infrastruktur.

Die EU-Kommission bietet Deutschland zur Bewältigung der Flutkatastrophe finanzielle Hilfe an. Ein Solidaritätsfond könnte Teile der Kosten übernehmen, so EU-Kommissar Lenarcic.

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Die EU-Kommission bietet Deutschland Finanzhilfen zur Bewältigung der Flutkatastrophe an. Für die Wiederaufbauphase habe die EU "eine Reihe von Instrumenten zur Verfügung, um die Mitgliedstaaten zu unterstützen", sagte der zuständige EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenschutz, Janez Lenarcic, der Zeitung "Welt am Sonntag".

EU-Solidaritätsfonds für Wiederaufbau wichtiger Infrastruktur

Konkret nannte er den EU-Solidaritätsfonds. "Auf Antrag eines Mitgliedslandes und nach Bewertung durch die EU-Kommission kann der EU-Solidaritätsfonds einen Teil der Kosten übernehmen, die den Behörden bei Notfalleinsätzen und beim Wiederaufbau entstehen", so Lenarcic.

Dazu gehörten

  • der Wiederaufbau wichtiger Infrastruktur,
  • Kosten für Aufräumarbeiten,
  • aber auch der Schutz bedeutender Kulturgüter.

"Das steht natürlich auch für Deutschland zur Prüfung offen", sagte der slowenische EU-Kommissar. Die EU-Kommission biete zudem zahlreiche Informationen und Programme an, um die Mitgliedsländer bei einem besseren Katastrophenschutz zu unterstützen. Flutkatastrophen sei ein Schwerpunkt.

Die Lage in den von der Flut betroffenen Gebieten bleibt weiter angespannt. ZDFheute live spricht vor Ort mit Helfer Markus Wipperfürth.

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Die verantwortlichen Behörden sollten "dort hineinschauen, denn die Übersicht bietet den nationalen Regierungen einen strategischen Leitfaden, um besser begründete Entscheidungen in ihrem Land zu treffen".

Zivilschutz-Mechanismus und "Flut-Richtlinie"

Auch der neue "Zivilschutz-Mechanismus" und die "Flut-Richtlinie" seien wichtig für die Prävention, so Lenarcic. Die Flut-Richtlinie verpflichte die Mitgliedstaaten, Gebiete mit potenziellen Flutrisiko zu identifizieren, sich auf Hochwassergefahr vorzubereiten und "Risikokarten für bestimmte Flutszenarios und andere extreme Lagen zu erstellen".

Archiv: Gerd Landsberg

Städte- und Gemeindebund - Dürfen "nicht eins zu eins wiederaufbauen" 

Nach der Flut-Katastrophe müssen viele Häuser und Brücken gänzlich neu errichtet werden. Alte Fehler dürften aber nicht wiederholt werden, findet der Städte- und Gemeindebund.

Anders als Belgien habe Deutschland im Rahmen des "Zivilschutz-Mechanismus" für die aktuelle Flutkatastrophe keine Hilfe der EU angefordert, erläutert der EU-Kommissar. In Belgien seien dagegen "mehr als 150 Mitarbeiter von Rettungsdiensten aus Frankreich, Italien und Österreich aktiv" gewesen.

Sieben EU-Staaten hätten Belgien Hilfe angeboten. Lenarcic: "Hubschrauber, Rettungsboote und Fahrzeuge kamen aus dem EU-Ausland zur Unterstützung. Deutschland brauchte das allerdings nicht." Vielmehr habe Deutschland, entsprechend seinen Kapazitäten, Hilfe für Belgien angeboten.

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