Sie sind hier:

Betrugsanklage in New York - Ex-Trump-Berater Steve Bannon festgenommen

Datum:

Mit drei anderen Personen soll er Spender übers Ohr gehauen und dabei mehr als 25 Millionen Dollar eingesammelt haben. Donald Trumps Ex-Berater Steve Bannon wurde festgenommen.

Steve Bannon: Vorwurf der Unterschlagung von Spendengeldern

Beitragslänge:
1 min
Datum:

US-Präsident Donald Trumps ehemaliger politischer Berater Steve Bannon ist am Donnerstag festgenommen worden. Er wird beschuldigt, gemeinsam mit drei anderen Personen Spender übers Ohr gehauen zu haben, die Geld für die Errichtung einer Mauer an der Südgrenze der USA gaben. Die Anklage wurde in einem Gericht in Manhattan öffentlich gemacht.

Vorwürfe: Betrug und Verschleierung

Die Crowdfunding-Kampagne "We Build The Wall" (Wir bauen die Mauer) sammelte mehr als 25 Millionen Dollar (21 Millionen Euro) ein. Laut der Anklage verwendeten die Beschuldigten Hunderttausende Dollar nicht im Einklang mit der öffentlichen Darstellung der Organisation.

Und das obwohl Bannon versprach, die Spenden würden zu 100 Prozent für das Projekt ausgegeben. Sie hätten Rechnungen und betrügerische Verkäufer-Vereinbarungen gefälscht und andere Methoden angewandt, um zu verschleiern, was wirklich geschehen sei, hieß es in der Anklage.

Trump: "Wusste gar nichts von dem Projekt"

US-Präsident Donald Trump hat nach der Festnahme seines früheren Chefstrategen versichert, "nichts" von dessen Spenden-Kampagne zur Finanzierung einer Mauer an der US-Grenze zu Mexiko gewusst zu haben. "Ich wusste gar nichts von dem Projekt", sagte Trump am vor Journalisten im Weißen Haus. Auch habe er "seit sehr langer Zeit" keinen Kontakt mehr zu Bannon gehabt.

Von der rechten Presse ins Weiße Haus

Bannon war 2016 in den entscheidenden letzten Monaten vor der Präsidentschaftswahl Chef von Trumps Kampagne. Zuvor leitete er das rechtskonservative Medium Breitbart News. In den ersten Monaten von Trumps Präsidentschaft war er dessen Chefstratege und drängte ihn zur Umsetzung von umstrittenen Wahlkampfversprechen, darunter ein Einreiseverbot für die Bürger sieben überwiegend muslimischer Länder.

Doch Bannon geriet mit anderen ranghohen Beratern aneinander und Trump war bisweilen über ihn verärgert. Im August 2017 musste er gehen.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.