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Wissing soll neuer FDP-Generalsekretär werden

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Teuteberg-Nachfolge - Wissing soll neuer FDP-Generalsekretär werden

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Gerüchte kursierten schon länger, dass viele in der FDP mit Generalsekretärin Teuteberg unzufrieden sind. Nun soll der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister sie im Amt ablösen.

FDP-Chef Lindner wünscht sich mehr Unterstützung im Amt und löst seine Generalsekretärin vorzeitig ab. Volker Wissing, Wirtschaftsminister in Mainz soll nun alles besser machen.

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FDP-Chef Christian Lindner will schon im September den rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Volker Wissing als Generalsekretär vorschlagen - und somit seine Partei vor der Bundestagswahl im Herbst 2020 neu aufstellen. Dementsprechend muss die amtierende Generalsekretärin Linda Teuteberg schon vor ihrer im Mai 2021 offiziell zu Ende gehenden Amtszeit den Posten räumen.

Lindner: Mehr Wirtschaftskompetenz notwendig

Lindner sagte am Montag nach mehreren Gremiensitzungen, er brauche in seinem Amt als Parteivorsitzender mehr Hilfe und Unterstützung. Die Lage im Land habe sich angesichts der Corona-Krise deutlich verändert, daher sei auch mehr Wirtschaftskompetenz nötig. Amtsinhaberin Teuteberg wurde zuletzt intern stark kritisert.

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Teuteberg stellt Amt zur Verfügung

Teuteberg erklärte in einer Stellungnahme, sie werde im September das Amt zur Verfügung stellen, um der Partei eine Hängepartie zu ersparen. So wolle aber weiter für die FDP Politik machen. Lindner dankte ihr,
sie werde ein "starker Teil unseres Teams" bleiben.

Wissing erklärte bei der Pressekonferenz mit Lindner, er werde sein Amt als Wirtschaftsminister in Rheinland-Pfalz bis Ende der Legislaturperiode wahrnehmen. Dort wird am 14. März 2021 gewählt. Wissing ist derzeit in einer Ampel-Koalition mit SPD und Grünen in Rheinland-Pfalz auch stellvertretender Ministerpräsident. Er war zuvor im Bundestag und profilierte sich dort als Finanz- und Wirtschaftsfachmann.

FDP-Chef Lindner wünscht sich den rheinland-Pfälzischen Wirtschaftsminister als neuen Generalsekretär. ZDF-Korrespondent Theo Koll mit einer Einschätzung.

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Keine "Lieblingskonstellation" für Bundestagswahl

FDP-Chef Lindner machte erneut deutlich, dass er nach der Bundestagswahl eine Regierungsverantwortung anstrebe. Deswegen sei seine Wahl auf Wissing gefallen, der beides könne, Regieren und Wahlkämpfen. Er verwies auf die Ampel-Koalition in Rheinland-Pfalz mit SPD und Grünen und auf die Jamaika-Koalition mit CDU und Grünen in Schleswig-Holstein sowie auf Schwarz-Gelb in Nordrhein-Westfalen.

Die FDP schließe nichts aus und habe auch keine "Lieblingskonstellation", sagte Lindner. Entscheidend sei ein fairer Umgang und dass sich die Liberalen einringen könnten:

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