Sie sind hier:

Gewalt in Afghanistan - Politiker rechnen mit mehr Flüchtlingen

Datum:

Aufgrund der eskalierenden Gewalt in Afghanistan rechnen Politiker mit mehr Flüchtlingen aus Afghanistan in Europa. Dies werde auch bald in Deutschland zu spüren sein.

Das Auswärtige Amt erwartet eine steigende Zahl an Geflüchteten aus Afghanistan. Wegen der Offensive der radikal-islamischen Taliban ist die Gewalt in der Region eskaliert.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Angesichts der Eskalation der Gewalt in Afghanistan erwartet der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Niels Annen (SPD), eine steigende Zahl an Geflüchteten aus der Region auch in Europa und Deutschland.

"Es ist naiv zu glauben, dass der Vormarsch der Taliban und die Gewalt in der Kriegsregion keine migrationspolitischen Folgen hat", sagte er den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". "Die Auswirkungen werden wir auch in Deutschland spüren, wenn auch noch nicht in den kommenden Wochen."

Der Traum von einem freien und friedlichen Afghanistan, rückt in immer weitere Ferne. Hunderttausende Afghan*innen sind bereits geflüchtet, andere harren in Kabul aus.

Beitragslänge:
6 min
Datum:

Annen: Deutschland attraktives Zielland

Deutschland sei für Afghanen "ein attraktives Zielland", hob der Staatsminister hervor. Das habe auch damit zu tun, dass bereits eine große afghanische Community in Deutschland lebe.

"Viele Hunderttausende afghanische Flüchtlinge machen sich aber vor allem nach Kabul auf, oder aber in Nachbarstaaten Iran und Pakistan. Hier muss die internationale Gemeinschaft helfen, die Geflüchteten vor Ort in den Nachbarländern und in den sicheren Regionen Afghanistans bestmöglich zu versorgen", forderte Annen.

Afghanistan drohe nach dem US-Abzug ein Desaster. Das westliche Scheitern habe mit dem Einsatz-Ziel zu tun, so ZDF-Reporterin Eigendorf: Taliban verjagen, nicht Demokratisieren.

Beitragslänge:
3 min
Datum:

Frei: Menschen vor Ort helfen

CDU-Innenexperte Thorsten Frei sagte, es sei entscheidend, "dass Deutschland und Europa dabei helfen, die fliehenden Menschen vor Ort in der Region, etwa in Tadschikistan, Iran oder Pakistan, aber auch in Afghanistan selbst zu versorgen". Dafür müsse schnell Geld bereitstehen.

"Wir dürfen die Fehler aus dem Syrien-Krieg nicht in Afghanistan wiederholen", so der Vize-Vorsitzende der Unionsfraktion. Damals hätten sich die syrischen Flüchtlinge zu Hunderttausenden auf den Weg gemacht, als die Versorgung in den Camps etwa im Libanon oder Jordanien zusammengebrochen sei.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.