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Grenzschutz mit Drohnen - Österreich: Plan gegen illegale Migration

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Österreich will mit Deutschland und anderen EU-Ländern illegale Einwanderung stärker bekämpfen. Geplant ist eine Koordinierungsplattform in Wien und die Bündelung von Kräften.

Eine Gruppe von Migranten und Flüchtlingen läuft entlang der türkisch-griechischen Grenze. Auf Initiative Österreichs soll eine "Plattform gegen illegale Migration" entstehen.
Auf Initiative Österreichs soll eine "Plattform gegen illegale Migration" entstehen.
Quelle: Epa (Archiv)

Österreich will künftig schärfer gegen illegale Migration vorgehen - in enger Zusammenarbeit mit Deutschland und anderen EU-Ländern. Österreichs Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) sagte der "Welt": "Wir wollen noch stärker und effizienter gegen illegale Migration auf dem Westbalkan vorgehen".

Diverse EU-Länder, darunter auch Deutschland, würden darum gemeinsam auf Initiative Österreichs eine Plattform gegen illegale Migration aufbauen. Dabei werde auch die Europäische Kommission einbezogen.

Koordinierungsplattform mit Sitz in Wien

Dazu werde eine Koordinierungsplattform mit Sitz in Wien geschaffen, bei der es sich aber nicht um eine neue EU-Agentur handle. Nehammer sagte der Zeitung weiter:

Ziel ist es, (...) unser Wissen in den Bereichen Grenzschutz, Rückführung, Kampf gegen Schlepperkriminalität und effiziente Asylverfahren zu bündeln.
Karl Nehammer, Innenminister Österreich

Die Grundlage dafür sei bei einem Ministertreffen im Juli in Wien gelegt worden. Deutschland könne sich etwa mit der Entsendung von Grenzpolizisten, Asylexperten oder Dokumentenprüfern beteiligen.

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Österreich: Grenzen künftig mit Drohnen überwachen

Zudem kündigte Nehammer dem Bericht zufolge an, Österreichs Grenzen künftig in großem Stil mit Drohnen überwachen zu wollen. "Wir erwarten, damit deutlich mehr illegale Grenzübertritte aufdecken zu können", sagte der Minister.

Sobald Schlepper oder illegale Migranten von einer Drohne identifiziert würden, sollten sie möglichst von mobilen Einsatztrupps am Boden festgenommen werden. Außerdem ließen sich mithilfe von Drohnen "die sich ständig ändernden Fluchtrouten" besser identifizieren.

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