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Interview

Klimaaktivistin - Thunberg: Nur zur Wahl gehen, reicht nicht

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Nicht nur wählen, auch auf die Straße gehen, fordert Klimaaktivistin Greta Thunberg bei ZDFheute live. Denn was die Parteien forderten, reiche einfach nicht aus.

Um die Klimakrise zu lösen, müssten wir sie als echte Krise ansehen, findet Greta Thunberg. Man solle aufhören sich auf einzelne, individuelle Maßnahmen zu konzentrieren.

Beitragslänge:
10 min
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Globaler Klimastreik, kurz vor der Bundestagswahl: Tausende vor allem junge Menschen sind es, die heute bundesweit zusammen mit der Initiative Fridays for Future auf die Straße gegangen sind. Sie wollen noch einmal Druck machen auf die Politik, die Klimakrise ernst zu nehmen.

Diese Wahl könnte besonders wichtig sein, sagte die 18-jährige schwedische Initiatorin Greta Thunberg im Interview mit ZDFheute live. Deutschland sei nicht nur ein wichtiges Land, sondern habe auch schon immer viele CO2-Emissionen verursacht.

Deswegen wird diese Wahl eine ganz wichtige Rolle spielen und auch wichtige Folgen haben für diese und die künftigen Generationen.

Nicht nur wählen gehen - auch auf die Straße

Nur zur Wahl zu gehen, reiche allein aber nicht, fuhr Thunberg fort. "Wir müssen Aktivistinnen und Aktivisten sein, und mehr fordern." Was die Parteien forderten, reiche einfach nicht aus, das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen.

Auch finde sie es schon seltsam, dass immer noch über die Klimakrise diskutiert werde und darüber, ob sie über Innovationen allein gelöst werden könne.

Um die Klimakrise zu lösen, müssen wir sie als echte Krise begreifen, und das ist sie ja.

Nur über Innovation zu sprechen, das reiche nicht.

Thunberg: Klimapolitik muss sozial gerecht sein

Auch müsse beim Klimaschutz die soziale Frage eine Rolle spielen.

Klimagerechtigkeit können wir nicht haben ohne soziale Gerechtigkeit.

Es sei ein fairer und gerechter Übergang nötig. "Deswegen brauchen wir Klimamaßnahmen, die für alle möglich sind." Maßnahmen, die soziale Ungerechtigkeit schürten, wären keine gerechten.

Und wie finden die Jüngeren Gehör bei den Älteren? "Das Beste, was man machen kann, ist, den Eltern zu erklären, der Wissenschaft zuzuhören."

Mit einem neuen Format eine bessere Debattenkultur fördern: "Auf der Couch" treffen sich zwei Gäste mit völlig unterschiedlichen Meinungen - und einem Psychologen.

Beitragslänge:
34 min
Datum:
Schüler kämpfen für das Klima der Erde

Nachrichten | Thema - Fridays for Future: Streik fürs Klima 

Weltweit protestieren Menschen mit "Fridays for Future" für Klimaschutz. Greta Thunberg löste die Proteste aus. Alles zu Fridays for Future hier.

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