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"Fridays for Future ist Glaubensgemeinschaft"

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CDU-Politiker Manfred Grund - "Fridays for Future ist Glaubensgemeinschaft"

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"Fridays for Future" sei eine Glaubensgemeinschaft und mit Fakten nicht zu überzeugen - das sagt der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Manfred Grund.

"Fridays for Future" ist mit Fakten nicht zu überzeugen, sagt CDU-Politiker Manfred Grund: "Die glauben, die Welt retten zu müssen - nicht erst in zehn Jahren, sondern sofort."

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"Fridays for Future" sei eine Glaubensgemeinschaft und mit Argumenten und Fakten nicht zu überzeugen - das sagte der Parlamentarische Geschäftsführer von CDU und CSU im Bundestag, Manfred Grund, in der ZDF-Sendung "Berlin direkt" über die Bewegung.

Grund: Man kommt bei "Fridays for Future" mit Argumenten nicht weiter

Die Aktivisten glaubten, die Welt retten zu müssen, "und nicht erst in zehn Jahren, sondern heute, jetzt und sofort". Das seien sie von der "Bedienung des Handys" gewohnt: "draufdrücken, Ergebnis, weiter", sagte Grund.

Man könne das den Anhängern nicht ausreden: "Man kommt mit Argumenten nicht weiter", sagte der Bundestagsabgeordnete. Fakten würden wenig zählen.

"FFF": Erwarten von Abgeordneten mehr Faktenwissen

Fridays for Future weist die Kritik zurück: "Politische Bewegungen als Glaubensgemeinschaft zum Welt retten anzusehen kann die Christlich Demokratische Union vermutlich besonders gut", sagt Sprecherin Line Niedeggen ZDFheute. Und weiter:

Die CDU trägt den Glauben bereits im Namen. Fridays for Future hingegen fordert seit Beginn an nichts anderes als auf die Wissenschaft zu hören.
Line Niedeggen, Fridays for Future

Sie warf CDU-Politiker Grund vor, seit Jahrzehnten nicht auf Fakten zu hören, da die sich zuspitzende Klimakrise messbar sei. "Wir sollten insbesondere von Bundestagsabgeordneten deutlich mehr Faktenwissen erwarten dürfen als von einer Jugendbewegung", so Niedeggen. Auch bei Twitter häuft sich die Kritik. Tausende Nutzer hatten sie unter dem Schlagwort #Glaubensgemeinschaft gepostet.

Ex-Aktivist über Wirkung von "Fridays for Future" nach außen

Fridays for Future war von der Coronavirus-Pandemie ausgebremst worden. Am 25. September ging sie zum globalen Klimastreik unter der Forderung "Kein Grad weiter" wieder gegen die Klimakrise auf die Straßen.

Auch ein ehemaliger Aktivist von "Fridays for Future" spricht in "Berlin direkt" über die Wirkung der Organisation nach außen. Sie sei wenig divers, ziehe eine homogene Klientel an und mache auf viele einen überheblichen Eindruck, sagt Ex-Anhänger Clemens Traub.

FFF-Sprecherin Niedeggen räumt ein, die Bewegung sei nicht frei von diskriminierenden Strukturen - aber: "Wir sind auf dem Weg dahin, diese Probleme aufzudecken und zu bekämpfen."

"Fridays for Future" streikt für das Klima. Doch die Bewegung ist wenig divers, so der Vorwurf. Spricht "Fridays for Future" wirklich für eine ganze Generation von Jugendlichen?

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