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Merkel: Bei Corona "weltweit zusammenstehen"

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Appell beim G20-Gipfel - Merkel: Bei Corona "weltweit zusammenstehen"

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Gegen die globale Corona-Krise gehen die führenden Wirtschaftsnationen bisher vor allem national vor. Beim G20-Gipfel werden Rufe nach gemeinsamen Anstrengungen laut.

Die G20-Staaten haben eine gerechte Impfstoff-Verteilung diskutiert. Merkel betonte, die Pandemie ließe sich nur durch globale Kooperation überwinden.

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Kanzlerin Angela Merkel hat beim G20-Gipfel für die Unterstützung der internationalen Impfstoffinitiative Covax und eine Stärkung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geworben.

Wenn wir weltweit zusammenstehen, können wir das Virus und seine Folgen beherrschen und überwinden. Dafür lohnt sich auch mehr Anstrengung.
Angela Merkel

Merkel: Pandemie mit "globaler Kraftanstrengung" überwinden

Eine globale Herausforderung wie die Corona-Pandemie könne "nur mit einer globalen Kraftanstrengung überwunden werden", erklärte Merkel, die im Kanzleramt in Berlin gemeinsam mit Finanzminister Olaf Scholz (SPD) zu den Beratungen geschaltet war. Dabei komme der G20 eine besondere Verantwortung zu.

Die Kanzlerin rief die G20-Partner zudem zur finanziellen Unterstützung der Covax-Impfstoffinitiative auf. Um die Corona-Pandemie einzudämmen, müsse der Zugang zur Impfung für jedes Land möglich und bezahlbar sein. "Dazu reichen die bisher zugesagten Mittel noch nicht aus", so Merkel weiter. Ziel der Initiative sei es, bis Ende 2021 zwei Milliarden Impfdosen verteilen zu können.

Der G20-Gipfel hat unter dem Vorsitz Saudi-Arabiens begonnen.

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Impfstoffinitiative Covax als wichtiger Faktor im Kampf gegen Corona

Es gibt Warnungen, dass die ärmeren Ländern nicht genug Impfstoffe bekommen könnten. Auch Frankreichs Präsident Macron betonte auf dem virtuellen G20-Gipfel, es müsse vermieden werden, "dass nur Reiche Zugang haben". Über die Verteilung dürfe nicht die Kaufkraft der Länder entscheiden.

Merkel zufolge sind bislang fünf Milliarden US-Dollar (rund 4,2 Milliarden Euro) für Covax zusammengekommen. Deutschland beteilige sich daran mit über einer halben Milliarde Euro. Bis Ende 2021 werden für die Initiative insgesamt elf Milliarden US-Dollar benötigt. An ihr beteiligen sich 150 Länder, darunter auch China - aber nicht die USA.

Merkel: Verbesserte Pandemie-Vorsorge durch WHO-Stärkung

Die Kanzlerin betonte außerdem, im Interesse aller G20-Mitglieder sei es auch, langfristig die globale Pandemie-Vorsorge zu verbessern. Dazu müsse etwa die WHO nachhaltig gestärkt werden.

Wir brauchen eine verlässliche Finanzierung, bessere Zusammenarbeit, mehr Unabhängigkeit.
Angela Merkel

Dabei könnten die G20 unverzichtbare Unterstützung bieten. Die USA dagegen haben ihren Austritt aus der WHO eingereicht, er wird im Juli 2021 wirksam. Trump warf der Organisation vor, zu spät über die Gefahr des Coronavirus informiert zu haben und unter der Kontrolle der chinesischen Regierung zu stehen. Er macht die WHO mitverantwortlich für die hohe Zahl der Corona-Toten.

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