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Neue Verordnung in Kraft : Gasspeicher müssen mehr gefüllt werden

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Deutschland verschärft seine Vorbereitungen auf eine mögliche Gaskrise. Gasspeicher müssen mehr gefüllt werden, schreibt eine neue Verordnung von Wirtschaftsminister Habeck vor.

Damit Deutschland im Winter besser vorbereitet ist, tritt eine neue Verordnung zum Füllstand der Gasspeicher in Kraft. Im November sollen die Speicher dann zu 95 Prozent voll sein.

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Deutschland soll besser auf eine drohende Energiekrise im Winter vorbereitet werden. Dafür trat am Freitag eine strengere Verordnung des Bundeswirtschaftsministeriums in Kraft. Die Vorgaben für den Füllstand der Gasspeicher wurden verschärft.

Nun sollen die Speicher zum 1. September zu 75 Prozent gefüllt sein, wie das Wirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte. Zum 1. Oktober steigt die Vorgabe auf 85 Prozent, zum 1. November zu 95 Prozent. Bisher lag das Ziel lediglich bei 80 Prozent zum 1. Oktober. Außerdem dürfe auch bei geringen Gaszuflüssen nicht ausgespeichert werden.

Seit Beginn des Ukraine-Krieges sind Deutschlands Gasspeicher das erste Mal zu über 70% gefüllt. Ein Baustein, damit Gas zukünftig günstiger wird, ist LNG – verflüssigtes Erdgas.

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Habeck: Wir sind gut vorangekommen

Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte das neue Zwischenziel in der vergangenen Woche als Teil eines Pakets zum Energiesparen bekanntgegeben. Die zusätzlichen fünf Prozentpunkte zum November bedeuteten rund eine Milliarde Kubikmeter Gas, erklärte das Ministerium.

Die Bundesregierung tut alles, um die Versorgungssicherheit auch weiterhin zu gewährleisten.
Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne)

Wie reagiert man in Polen, Frankreich und Spanien auf die Vorgabe der EU, 15 Prozent Gas einzusparen?

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In den vergangenen Monaten sei man gut vorangekommen, sagte Habeck. "Auch weil Wirtschaft und Gesellschaft mitziehen." Dennoch bleibe die Lage angespannt. "Klar ist: Die Speicher müssen voll werden. Daran arbeiten wir mit ganzer Kraft."

Der russische Konzern Gazprom hat die Lieferungen durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 mit Verweis auf technische Schwierigkeiten bei einer Turbine zuletzt auf 20 Prozent der Kapazität gedrosselt. Das Wirtschaftsministerium erklärte am Donnerstag hingegen, für die Drosselung liege "kein technischer Grund" vor.

Das Bundeskabinett hat eine neue Gas-Umlage beschlossen. ZDF-Korrespondent Karl Hinterleitner berichtet, was auf die Verbraucher*innen ab Oktober zukommt.

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Betreiber glauben, Ziel erreichen zu können

Die Gaslieferungen aus Russland nach Deutschland waren zuletzt erneut gedrosselt worden. Die deutschen Betreiber gehen trotzdem davon aus, dass weiter Gas in den Speichern gelagert werden kann. Bei anhaltend hohen LNG-Importen sei sehr wahrscheinlich noch ein Füllstand von über 90 Prozent bis zum 1. November zu erreichen, hieß es zuletzt.

Die Rechnung beruht allerdings auf der Annahme, dass der Gastransport durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 weiter bei 20 Prozent der maximalen Kapazität liegt. Zuletzt waren die deutschen Speicher zu rund 67 Prozent gefüllt.

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Sie gleichen Schwankungen beim Verbrauch aus und bilden ein Puffersystem für den Markt. Für gewöhnlich sind sie mit Beginn der Heizperiode im Herbst gut gefüllt. An kalten Wintertagen werden bis zu 60 Prozent des Gasverbrauchs in Deutschland aus deutschen Speichern abgedeckt.

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10.08.2022
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