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Rassismus in den USA - "Ich bin George Floyd"

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Seit dem Tod von George Floyd sind die USA im Ausnahmezustand. Durch Unruhen und Trumps Drohungen wird teilweise übertönt, worum es eigentlich geht: den Kampf gegen Rassismus.

Archiv: Kaleth O. Wright, aufgenommen am 31.03.2017
Kaleth O. Wright (Archivfoto): "Ich bin ein schwarzer Mann, der zufällig Oberbefehlshaber der Luftwaffe ist."
Quelle: imago images / ZUMA Press

"Wer bin ich? Ich bin ein schwarzer Mann, der zufällig der Oberbefehlshaber der Luftwaffe ist", so beginnt Kaleth O. Wright seinen Twitter-Thread. "Ich bin George Floyd, ich bin Philando Castile, ich bin Michael Brown, ich bin Alton Sterling, ich bin Tamir Rice", schreibt Wright weiter und zählt mehrere schwarze Männer auf, die durch Polizeigewalt ums Leben kamen.

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In 31 Tweets beschreibt er daraufhin, dass jeder Schwarze, auch er, sich vor Polizeigewalt und damit auch vor tödlichen Übergriffen fürchten muss und täglich Rassismus ausgesetzt ist. Er selbst musste lange für Anerkennung und Gleichbehandlung innerhalb der Luftwaffe kämpfen.

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"Du denkst vielleicht, du weißt, wie es ist, als Schwarzer in diesem Land aufzuwachsen, zu existieren, zu überleben und sogar Erfolg zu haben, aber ich möchte euch sagen, unabhängig davon, wie viele schwarze Freunde ihr habt, wie schwarz eure Nachbarschaft war oder ob eure Ehepartner oder eure Schwiegereltern Schwarze sind. Ihr wisst es nicht", sagt Wright.

Weiße würden nicht die Sorge, die Verzweiflung, den Kummer, die Angst, die Wut und die Enttäuschung kennen, die mit dem Leben in den USA für schwarze Menschen einhergingen, fügt er hinzu.

Alltagsrassismus in den USA

Schon von klein auf erleben viele Kinder und Jugendliche in den USA tagtäglich Rassismus. In einem Lied, das im Netz tausendfach geteilt wurde, singt der 12-jährige Keedron Bryant von der Herausforderung, als schwarzer Junge standhaft zu bleiben gegen alltägliche Diskriminierungen.

"Ich bin ein junger schwarzer Mann, der alles tut, um durchzuhalten. Und dann schaue ich mich um und sehe, was jeden Tag mit meinesgleichen gemacht wird, ich werde wie Beute gejagt", sagt Bryant.

#BlackOutTuesday

Unter dem #BlackOutTuesday haben am Dienstag Menschen weltweit mit Posts von schwarzen Screenshots ihre Unterstützung im Kampf gegen Rassismus ausgedrückt. Auf Twitter und Instagram riefen Prominente dazu auf, ein schwarzes Bild zu posten und auf Werbung zu verzichten. Menschen sollten damit dazu aufgefordert werden, einen Tag lang keine "weißen" Befindlichkeiten zu teilen, sondern sich mit der Ungleichbehandlung von Schwarzen zu beschäftigen und einfach zuzuhören.

In sozialen Medien zeigen viele Bilder als Zeichen der Solidarität schwarz. Grund war der Tod des Afroamerikaners George Floyd.

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Es gab allerdings auch Kritik an der Aktion. Viele versahen ihre Posts mit dem #blacklivesmatter, "schwarze Leben zählen". Ein Problem, denn dieser Hashtag wird bei Social Media von der Protestbewegung in den USA genutzt und dient vielen als Suchfunktion, um sich über die aktuellen Ereignisse zu informieren. Nun sind darunter mehrheitlich schwarze Screenshots zu finden.

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Das helfe nicht, Menschen müssten sehen, was passiert, kritisieren viele.

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Währenddessen gehen die Proteste in vielen US-Städten trotz Ausgangssperren weiter.

Der Autorin auf Twitter folgen @Alica_Jung

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