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"Karawane" mit Ziel USA - Guatemala: Militär geht gegen Migranten vor

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Sicherheitskräfte in Guatemala haben einen Flüchtlings-Treck mit Hunderten Migraten aufgelöst. Die Menschen wollten offenbar in die USA gelangen.

Eine Gruppe von Sicherheitskräften steht einer Gruppe von Männern, Frauen und Kindern gegenüber.
In Guatemala haben Sicherheitskräfte eine Gruppe von Menschen aufgelöst, die die USA erreichen wollten.
Quelle: epa

In Guatemala haben Polizisten und Soldaten eine Gruppe von Hunderten Migranten aufgelöst. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein, während einige der Migranten Steine warfen.

Bei der Gruppe handelte es sich um die erste sogenannte "Karawane" dieses Jahres - also um Menschen aus Süd- und Zentralamerika, die in Großgruppen und überwiegend zu Fuß unterwegs sind in Richtung US-Grenze.

Honduranische Migranten, die hoffen, die US-Grenze zu erreichen

Armut und Kriminalität - Tausende Honduraner fliehen in die USA 

Mit Hoffnung auf ein besseres Leben haben 9.000 Menschen aus Honduras die Grenze nach Guatemala passiert. Ihr Ziel: die USA. Doch da sind sie unerwünscht.

Vor Straßensperre ausgeharrt

Die Gruppe mit etwa 2.000 Männern und Frauen war am Freitagabend über die Grenze nach Guatemala gekommen. Zwei Nächte harrten sie vor einer Straßensperre aus, die von den Behörden auf einer Schnellstraße errichtet worden war.

Die Zahl der Migranten hatte sich im Laufe der Zeit verringert, da einige sich einverstanden erklärten, mit Bussen zurück an die Grenze mit Honduras gebracht zu werden.

Vorwürfe gegen Honduras

Der guatemaltekische Außenminister Pedro Brolo Vila warf der Regierung in Honduras vor, nicht mehr getan zu haben, um die Karawane zu verhindern. Statt Honduras' Versprechen einzulösen, dass die Migranten die Grenze zu Guatemala nicht erreichen werden, hätten honduranische Sicherheitskräfte sie dorthin begleitet.

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Migranten in Guatemala - Ende eines Flüchtlings-Trecks 

Die Massen-Armut in Honduras bewegte Tausende Menschen zur Teilnahme an einem Migranten-Treck in Richtung USA. Doch der wurde diesmal bereits in Guatemala gestoppt.

von Tobias Käufer
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