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UNO-Generalsekretär : Guterres vor zweiter Amtszeit

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Fünf weitere Jahre: António Guterres hat beste Chancen für eine zweite Amtszeit an der Spitze der Vereinten Nationen.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres
UN-Generalsekretär Antonio Guterres strebt eine zweite Amtszeit an.
Quelle: Reuetrs

Der UN-Sicherheitsrat hat sich einstimmig hinter eine zweite Amtszeit von Generalsekretär António Guterres gestellt. Am Dienstag nahmen die 15 Ratsmitglieder per Zuruf eine entsprechende Resolution an. Damit gilt es als sicher, dass die Vollversammlung ihn voraussichtlich am 18. Juni für eine weitere fünfjährige Amtszeit ab dem 1. Januar bestätigt.

Estland: "Exzellenter Generalsekretär"

Schon in seinen fünf Jahren auf dem Posten habe er sich als dessen würdig erwiesen, sagte der estnische UN-Botschafter Sven Jürgenson, der amtierende Ratspräsident, nach der Verlesung des vereinbarten Kommuniqués vor Reportern. Guterres sei bisher ein "exzellenter Generalsekretär" und ein "Brückenbauer", der mit jedem sprechen könne.

Die UN startete mit dem Ziel, Kriege auf der Welt zu beenden. 50 Mitglieder waren es damals, heute feiern 193 Staaten den UNO-Geburtstag. Und während bei der Gründung ein US-Präsident eine tragende Rolle spielte, fehlte der zumindest heute beim Grußwort.

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Üblicherweise wurden Kandidaten für das höchste UN-Amt von einem Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen nominiert, doch ist dies in der UN-Charta oder in einer 2015 von der Vollversammlung gebilligten Resolution nicht vorgeschrieben. Letztere öffnete das bis dato weitgehend geheime Auswahlprozedere und machte es transparenter.

Einsicht in Lebensläufe

Seitdem können Mitgliedsstaaten erstmals grundlegende Informationen über sämtliche Kandidaten einsehen, etwa zu ihren Lebensläufen. Auch öffentliche Befragungen der Bewerber wurden durch die Resolution möglich. Guterres wurde nach einem heiß umkämpften und als transparent gelobten Rennen mit ursprünglich 13 Kandidatinnen und Kandidaten im Oktober 2016 zum Nachfolger von Ban Ki Moon gewählt.

Sein Amt trat Guterres am 1. Januar 2017 an, zuvor war er UN-Flüchtlingskommissar und früher Ministerpräsident Portugals. In diesem Jahr hatten sieben Kandidaten ihren Hut für eine Nachfolge Guterres in den Ring geworfen, jedoch ohne Rückhalt einer Regierung. Der Amtsinhaber war der einzige Bewerber, der von einem UN-Mitgliedsstaat aufgestellt wurde: seinem Heimatland Portugal. Er folgte überdies dem Prozedere gemäß der Resolution von 2015 und stellte sich einer langwierigen Anhörung mit UN-Diplomaten. Zudem traf sich Guterres privat mit Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats.

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