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USA und Großbritannien planen künftigen Handel

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Nach Brexit - USA und Großbritannien planen künftigen Handel

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Die Regierungen von Donald Trump und Boris Johnson wollen zeitnah Verhandlungen über ihre künftigen Handelsbeziehungen führen. Dies gilt auch als Druckmittel gegenüber der EU.

Auf dem Foto der britische Premierminister Boris Johnson und US-Präsident Donald Trump beim Nato-Gipfel zu sehen. Die beiden Ländern wollen innerhalb der nächsten Wochen die Gespräche über Handelsabkommen zwischen den Nationen starten.
Nach dem "Brexit" hofft US-Präsident Donald Trump den britischen Premierminister Boris Johnson zu fruchtbaren Handelsabkommen zu bewegen.
Quelle: Reuters

Nach dem vollzogenen Brexit will der britische Premierminister Boris Johnson innerhalb der nächsten zwei Wochen die handelspolitischen Gespräche mit den Vereinigten Staaten aufnehmen.

Laut "Telegraph" wird bei den Verhandlungen mit den USA erwartet, dass Johnson die US-Forderungen nach einem besseren Marktzugang für US-Pharmaunternehmen zurückweisen wird. Johnson wird sich voraussichtlich im Juni mit US-Präsident Donald Trump treffen.

Handelsgespräche mit USA als Druckmittel gegenüber EU

Die angekündigten Handelsgespräche zwischen den USA und Großbritannien werden als Druckmittel gegenüber der Europäischen Union aufgefasst. Denn nach dem Brexit besteht bislang noch kein Abkommen zwischen der EU und ihrem ehemaligen Mitglied zur Regelung des Handels.

Handelsbeziehungen nach Brexit - London und Brüssel stellen sich hart auf

Anfang März starten die Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien. Beide Seiten zeigen sich unnachgiebig.

Großbritannien beharrt unter anderem darauf, dass es seine eigenen Regeln für Unternehmen festlegen darf, während sich die EU in Fragen wie Umwelt und staatlichen Beihilfen gleiche Wettbewerbsbedingungen wünscht.

Abkommen soll auch Dienstleistungen und das Finanzwesen berücksichtigen

Der Verband der britischen Industrie (CBI) forderte Johnson auf, nach dem Brexit ein Abkommen zu schließen, das auch Dienstleistungsbranchen wie das Finanzwesen umfasse. Kostspielige Bürokratie und komplexe Zollvereinbarungen seien zu vermeiden, so das CBI.

Es wird erwartet, dass Großbritannien und die EU im kommenden Monat die Gespräche zur Regelung der Märkte beginnen. Am 31. Dezember endet die Übergangsphase nach dem Brexit, während der sich faktisch noch nichts an den Handelsbeziehungen ändert. In dieser Zeit sollen die künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU geklärt werden - inklusive eines Freihandelsabkommens.

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