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Flüchtlinge aus Griechenland sollen kommen

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Humanitäre Hilfe - Flüchtlinge aus Griechenland sollen kommen

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Die Flüchtlingslager in Griechenland sind überfüllt, die hygienischen Bedingungen unzumutbar. Hessen und Thüringen wollen jetzt helfen.

Flüchtlinge im Camp Moria
Die Flüchtlingslager in Griechenland, wie hier auf Lesbos, sind überfüllt. Hygiene: Fehlanzeige. (Archiv)
Quelle: Reuters

Bis zu 100 unbegleitete Minderjährige aus griechischen Flüchtlingslagern sollen in hessischen Landkreisen eine neue Heimat finden. Das sagte Sozial- und Integrationsminister Kai Klose (Grüne) am heutigen Samstag in der Landeshauptstadt Wiesbaden. Voraussetzung: Der Bund stimmt zu.

Der hessische Sozialminister wies darauf hin, dass in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln besonders viele Menschen auf engem Raum und unter problematischen hygienischen Bedingungen zusammenlebten.

Auch Thüringen will helfen

Thüringen plant einem Zeitungsbericht zufolge 500 Flüchtlinge von den griechischen Inseln aufnehmen. Darauf habe sich Migrationsminister Dirk Adams (Grüne) mit Finanzministerin Heike Taubert (SPD) geeinigt, berichtete die Online-Ausgabe der "Thüringer Allgemeine".

Zum Schutz vor dem Coronavirus wurden rund 400 Migranten aus dem überfüllten Lager Moria auf der Insel Lesbos auf das griechische Festland verlegt.

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Die Kosten dafür sollen bis zu 31 Millionen Euro betragen. Das Kabinett werde sich am Dienstag nach Pfingsten mit dem Programm befassen, sagte der thüringer Migrationsminister der Zeitung.

Kein Alleingang

Nach dem Regierungsbeschluss sei dann der Weg für Gespräche mit der Bundesregierung frei, ohne deren Zustimmung die Einreisen nicht möglich seien. "Das ist eine große Hürde, es kann keinen Alleingang geben", sagte Migrationsminister Adams.

Frauen und Schwangere sowie Menschen ab 65 Jahren sollen bevorzugt werden, laut Adams. Zudem werde es jeweils zwei Kontingente von bis zu 25 Personen für unbegleitete Kinder und Jugendliche sowie für Schwerkranke geben.

Etwa 50 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Griechenland werden nach Deutschland ausgeflogen. Insgesamt sollen 1.600 Kinder und Jugendliche auf EU-Staaten verteilt werden.

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Einreise für bis zu 500 Minderjährige

Mitte April waren 47 Minderjährige aus griechischen Flüchtlingslagern für eine zweiwöchige Corona-Quarantäne in Niedersachsen untergebracht worden und anschließend auf mehrere Bundesländer verteilt worden.

Die Verteilung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aus den überfüllten Camps in Griechenland in andere EU-Länder hat begonnen. Zwölf Kinder sind am Vormittag an Bord eines Flugzeugs aus Athen in Luxemburg gelandet.

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Deutschland will nach Angaben der Bundesregierung bis zu 500 Minderjährige von den griechischen Inseln aufnehmen. Auch Luxemburg hatte zwölf unbegleitete Kinder und Jugendliche aufgenommen. Insgesamt hatten zehn EU-Staaten vereinbart, 1.600 Kinder und Jugendliche aus den griechischen Lagern zu holen.

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