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Unwetter als "Weckruf" - Söder fordert "Klima-Ruck"

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Nach der Hochwasser-Katastrophe fordern immer mehr Politiker mehr Maßnahmen zum Klimaschutz. Auch Bayerns Ministerpräsidnet Söder (CSU) sieht die Unwetter als Weckruf.

Markus Söder inspizierte am Sonntag Unwetterschäden in Bayern.
Markus Söder inspizierte am Sonntag Unwetterschäden in Bayern.
Quelle: Felix Hörhager/dpa

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat mehr Anstrengungen beim Klimaschutz gefordert. "Wir brauchen schon einen Klima-Ruck in Deutschland", sagte er im ARD-"Morgenmagazin". Die Unwetter mit verheerenden Folgen vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, aber auch im Südosten Bayerns nannte er einen Weckruf.

Söder: Klimaschutz ist Frage der Vernunft

Für Mittwoch kündigte Söder eine Regierungserklärung an. Dabei werde es nicht nur darum gehen, Ziele zu definieren, sondern das auch finanziell mit einem Klimaprogramm zu hinterlegen.

Klimaschutz sei keine ideologische Frage, sondern eine Frage der Vernunft und der Ethik. Es gehe darum, die Heimat stärker zu schützen und zu überlegen, welche Welt man Kindern und Kindeskindern übergeben wolle.

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Baerbock fordert mehr Kompetenzen für den Bund

Auch Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock forderte im ARD-"Morgenmagazin" politische Veränderungen. Sie sprach sich dafür aus, dem Bund bei Fragen der Vorsorge gegen Extremwetterereignisse mehr Kompetenzen zu geben.

Es sei nötig, die Risikovorsorge "massiv" zu verstärken - "hier muss aus meiner Sicht auch der Bund eine viel stärkere, koordinierende Rolle spielen", sagte Baerbock. Bei überregionalen Ereignissen müsse die Bundesebene mehr tun können, sagte die Grünen-Vorsitzende. Dies habe auch die Corona-Pandemie gezeigt.

Insgesamt forderte Baerbock als Lehre aus den jüngsten Überschwemmungen eine "dreifache nationale Kraftanstrengung": Neben besserer Risikovorsorge müssten mehr "Klimaanpassungsmaßnahmen" getroffen werden. Dazu gehöre etwa, Städte umzubauen und Flüssen "mehr Raum" zu geben. Schließlich müsse beim Klimaschutz mehr getan werden, verlangte die Grünen-Vorsitzende.

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