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Notstand in Teilen Texas - Hurrikan "Nicholas" trifft auf US-Küste

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Der zum Hurrikan angeschwollene Tropensturm "Nicholas" hat die Küste des US-Bundesstaats Texas erreicht. Er könnte im Bundesstaat erhebliche Schäden verursachen.

Menschen schützen ihr Gesicht vor Wind und Sand vor dem Tropensturm Nicholas am North Packery Channel Jetty in Corpus Christi (Texas, USA) am 13.09.2029
Tropensturm Nicholas in den USA
Quelle: dpa

In den USA ist der Tropensturm "Nicholas" zum Hurrikan hochgestuft worden und könnte in Texas erhebliche Schäden verursachen. "Es wird ein sehr langsam vorankommender Sturm im ganzen Bundesstaat Texas sein, der mehrere Tage andauern wird und eine enorme Menge Regen mit sich bringt", kündigte der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, an.

Die Menschen in der Region müssen auf extreme Hochwasserereignisse vorbereitet sein
Greg Abbott, Gouverneur von Texas

Daher rufe er für 17 Landkreise und drei Städte an der Küste den Notstand aus. Zudem würden Rettungsteams für Boote und Hubschrauber in Bereitschaft versetzt.

US-Präsident Joe Biden hat den von Hurrikan «Ida» Betroffenen bei einem Besuch im Katastrophengebiet Unterstützung zugesagt. "Wir werden für sie da sein", sagte Biden.

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Hurrikan: Texaner sollen zuhause bleiben

Der Bürgermeister von Houston, Sylvester Turner, forderte die 2,3 Millionen Einwohner der Stadt auf, zu Hause zu bleiben. In Teilen der Stadt werde laut Vorhersage mit Starkregen gerechnet. Der Nationale Wetterdienst in den USA warnte vor Sturmfluten, Überschwemmungen und Tropenstürmen in der gesamten Region und nannte dies eine "lebensbedrohliche Situation".

Joe Biden am 14.09.2021 in Long Beach (USA)
Joe Biden in Long Beach (USA)
Quelle: ZDF/AP

Nicholas ist der zweite Hurrikan innerhalb von zwei Wochen, der die US-Golfküste bedroht. Hurrikan Ida richtete Ende August verheerende Schäden an. Mehr als zwei Dutzend Menschen starben. Er verwüstete Gemeinden in Louisiana in der Nähe von New Orleans.

Extremwetter verursachen Rekordkosten in den USA

Extreme Wetter-Ereignisse haben in den USA im vergangenen Jahr nach Angaben von US-Präsident Joe Biden Rekordkosten von 99 Milliarden Dollar (knapp 84 Milliarden Euro) verursacht.

Wiederaufbau nach Unwettern - US-Infrastruktur: "Drastisch veränderte Lage" 

Hurrikan "Ida" richtet in den USA massive Schäden an. US-Präsident Biden sagt den Betroffenen Hilfe zu und mahnt, beim Wiederaufbau den Klimawandel im Blick zu haben.

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1 min

"Dieses Jahr werden wir diesen Rekord unglücklicherweise brechen", sagte Biden am Montag (Ortszeit) bei einem Besuch in Sacramento im Bundesstaat Kalifornien. "Wissenschaftler warnen uns seit Jahren davor, dass extremes Wetter noch extremer werden wird. Wir erleben es jetzt in Echtzeit." Zuvor hatte Biden aus der Luft die verheerenden Schäden begutachtet, die das sogenannte Caldor-Feuer am kalifornischen Lake Tahoe verursacht hat.

Wir werden es schaffen. Diese Nation wird zusammenkommen und wir werden den Klimawandel besiegen.
Joe Biden, US-Präsident
Waldbrand in Kyburz (Kalifornien) am 25.08.2021
Waldbrand in Kyburz (Kalifornien, Archivfoto)
Quelle: ZDF/dpa

Biden: Brände würden an Heftigkeit zunehmen

Biden rief erneut dazu auf, seine Pläne für Billionen-Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur zu unterstützen, damit die USA besser für den Klimawandel gewappnet seien. "Wir müssen in großen Dimensionen denken", sagte der Präsident. Alles andere sei ein "Rezept für eine Katastrophe".

In diesem Jahr hätten Brände in den USA eine Fläche von rund 2,14 Millionen Hektar verwüstet - etwas mehr als die Fläche Hessens. Deutlich mehr als ein Drittel der Brandfläche lag in Kalifornien. Biden sagte, die Brände nähmen an Häufigkeit und Heftigkeit zu und signalisierte "Alarmstufe Rot für unsere Nation".

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