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Steigende Verbraucherpreise - Verdi fordert mehr Lohn wegen Inflation

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Gestiegene Verbraucherpreise und die hohe Inflationsrate treffen vor allem Menschen mit geringen Einkommen, warnt Verdi. Die Gewerkschaft fordert einen Einkommensausgleich.

Verdi-Fähnchen. Symbolbild
Verdi fordert "deutlich spürbare Reallohnsteigerungen".
Quelle: Christoph Soeder/dpa

Angesichts der hohen Inflationsrate will die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in den kommenden Tarifverhandlungen "deutlich spürbare Reallohnsteigerungen" erreichen.

Diese seien notwendig, damit die Beschäftigten und ihre Familien den Preisanstieg auffangen könnten, sagte der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Da die Preissprünge etwa für Lebensmittel, Energie und Benzin insbesondere Menschen mit geringeren und mittleren Einkommen betreffen, beinhalten unsere Tarifforderungen Mindestbeträge, die die Lohnsteigerungen für diese Beschäftigten überdurchschnittlich wirken lassen.
Frank Werneke, Verdi-Vorsitzender

Überall leiden Haushalte und Unternehmen zunehmend unter den steigenden Heiz- und Stromkosten.

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SPD-Chef warnt vor Panikmache

Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im September verglichen mit dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent. Gründe dafür waren vor allem höhere Energiekosten und die nach einer Senkung wieder angehobene Mehrwertsteuer.

Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans warnte vor Panikmache.

Wenn mit der Verunsicherung Panikmache betrieben wird, ist das schlicht verantwortungslos.
Norbert Walter-Borjans, SPD-Vorsitzender

Vor einem Jahr seien die Energiepreise durch Corona sehr stark gesunken, jetzt wirke der Anstieg umso stärker - das löse "zusammen mit der ausgelaufenen Mehrwertsteuersenkung verständlicherweise eine große Verunsicherung aus, auch wenn die durchschnittliche Preissteigerung wesentlich geringer ist", sagte Walter-Borjans dem RND.

Er sprach in diesem Zusammenhang von einer "Zickzackbewegung". Dennoch nehme er die Sorgen vor allem über steigende Gaspreise sehr ernst.

Linnemann: Gefahr einer hohen Inflation ist hoch

Carsten Linnemann, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Bundestagsfraktion, widerspricht dem SPD-Politiker.

Die Gefahr einer anhaltend hohen Inflation von deutlich über zwei Prozent ist hoch. Das trifft die Haushalte in Deutschland mit voller Wucht.
Carsten Linnemann, CDU-Bundestagsfraktion

Bei niedrigen Zinsen sei dies "eine kalte Enteignung der Sparer, betonte Linnemann.

Berlin: Lebensmittel liegen auf dem Band an einer Kasse in einem Supermarkt. Archivbild

3,9 Prozent im August - Inflation frisst Rendite - was tun? 

Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen weiter. Die Zinsen aber bleiben niedrig. Wie können Sparer verhindern, dass die Inflation ihr Geld immer weiter dezimiert?

von Brigitte Scholtes
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