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Steuergerechtigkeit - Vestager: Globaler Konsens "am wichtigsten"

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Im Interview mit dem Deutschlandfunk sieht EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager Fortschritte beim Thema Steuergerechtigkeit. Das liege vor allem an den USA.

Das Interview mit Margrethe Vestager in voller Länge.

Beitragslänge:
5 min
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EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat im Interview mit dem Deutschlandfunk eine einheitliche globale Linie beim Thema Steuergerechtigkeit gefordert. "Dadurch, dass sich die Position der USA dazu gerade verändert hat, könnten wir das tatsächlich schaffen, im Rahmen der OECD", sieht Vestager große Fortschritte.

Die USA hatte zuletzt einen globalen Mindeststeuersatz von 15 Prozent vorgeschlagen. Zudem sollten Unternehmen nicht nur am Ort ihres Hauptsitzes Steuern zahlen, sondern auch dort, wo sie ihre Produkte verkaufen.

"Die große Mehrheit der Unternehmen zahlt ihre Steuern", so Vestager. "Und sie arbeiten sehr hart dafür. Sie arbeiten sehr hart für ihre Gewinne. Aber gleichzeitig müssen sie sich immer noch anschauen, wie manche ihrer Wettbewerber alles tun, um möglichst geringe Steuern zu zahlen. Und deshalb sollten wir hier weiter Druck machen."

Uneinigkeit bei Steuern auch noch in Europa

Selbst in Europa gebe es Steuersätze, die noch unterhalb von den nun von den USA geforderten 15 Prozent liegen, kritisierte Vestager. "Und wir sind uns auch nicht einig darüber, was genau besteuert wird", so die Wettbewerbskommissarin. Das sei aber genauso wichtig, wie die Höhe der Besteuerung.

Das Interview in voller Länge und auch zum Nachlesen beim Deutschlandfunk.

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