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Nahost-Konflikt - Israel und Hamas setzen Angriffe fort

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Das Ausland kämpft um Deeskalation - doch Israels Militär hat nach eigenen Angaben erneut großflächig Ziele in Gaza angegriffen, von wo Raketen auf Gebiete in Israel flogen.

Der Konflikt fordert immer mehr Menschenleben: Während die israelische Luftwaffe Ziele im Gazastreifen angreift, feuert die Hamas weiter auf die israelische Metropole Tel Aviv.

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Trotz internationaler Bemühungen um eine Waffenruhe gehen die Kämpfe zwischen militanten Palästinensern und dem israelischen Militär mit unverminderter Härte weiter.

Die israelische Luftwaffe flog erneut Angriffe auf den Gazastreifen und die radikal-islamische Hamas feuerte weitere Raketen auf israelisches Territorium.

Netanjahu: Einsatz wird andauern

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte am Sonntag:

Unsere Kampagne gegen die Terrororganisationen wird mit voller Wucht fortgesetzt.
Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident Israel

Die Armee habe bislang mehr als 1.500 Ziele im Gazastreifen attackiert. Der Einsatz "werde noch einige Zeit dauern", so Netanjahu weiter.

Kampfjets hätten "Terrorziele" getroffen, erklärte das israelische Militär in der Nacht zum Montag, nachdem kurz nach Mitternacht Raketen aus dem Gazastreifen auf die israelischen Städte Beerscheba und Aschkelon abgefeuert worden seien.

Die Wucht des israelischen Militärs ist ungleich härter als die der Hamas, die Zahl der Toten in Gaza liegt ungleich höher - der internationale Druck zum Waffenstillstand wächst. Nun geht es um die Deutungshoheit, wer als Sieger aus dem Konflikt geht.

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Bisher schwerste Luftangriffe

Augenzeugen berichteten, dass sich Israels Vergeltungsschlag auf Gaza-Stadt gerichtet habe und Straßen, Häuser sowie Trainingslager und Gebäude der Hamas zerstört habe. Es gab keine unmittelbaren Berichte über Verletzte auf beiden Seiten der Grenze.

Von palästinensischer Seite hieß es, es seien die bisher schwersten Luftangriffe in dem dicht besiedelten Küstengebiet gewesen.

Guterres: Kämpfe sofort beenden

International liefen die Bemühungen um ein Ende der Gewalt weiter. Bei einem Treffen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen am Sonntag forderte UN-Generalsekretär Antonio Guterres ein sofortiges Ende der Kämpfe zwischen Israel und radikal-islamischen Palästinensern im Gazastreifen.

Die UN stehe mit allen Beteiligten in Kontakt mit dem Ziel einer sofortigen Waffenruhe. Angesichts der zunehmenden Gewalt mit vielen Toten beriet sich US-Außenminister Antony Blinken am Sonntag mit seinem saudischen Amtskollegen Faisal bin Farhan al-Saud.

USA wollen "dauerhafte Ruhe"

Die Vereinigten Staaten sagten, sie hätten der israelischen Regierung und den Palästinensern ihre Unterstützung angeboten, "sollten die Parteien einen Waffenstillstand anstreben".

US-Präsident Joe Biden sagte in einer Videonachricht:

Wir glauben auch, dass Palästinenser und Israelis gleichermaßen ein Leben in Sicherheit und Geborgenheit verdienen.
US-Präsident Joe Biden

Die heftigsten Kämpfe zwischen Israel und radikalen Palästinensern seit Jahren gingen aus Auseinandersetzungen an der Al-Aksa-Moschee in Ost-Jerusalem hervor. Verschärft wurden die Spannungen durch Pläne, dort Häuser palästinensischer Familien zu räumen.

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