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Zwangsräumungen in Jerusalem - Guterres fordert von Israel Zurückhaltung

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UN-Generalsekretär Antonio Guterres fordert Israel auf, weitere Zwangsräumungen einzustellen. Auch die USA äußerten ihre Besorgnis über die Situation in Jerusalem.

UN-Generalsekretär, gibt eine Pressekonferenz.
UN-Generalsekretär Antonio Guterres äußert sich besorgt über die gewalttätigen Zusammenstöße in Israel.
Quelle: dpa (Archiv)

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat seine tiefe Besorgnis über die gewalttätigen Zusammenstöße in Israel und die mögliche Vertreibung palästinensischer Familien aus ihren Häusern ausgedrückt und Israel aufgefordert, weitere Zwangsräumungen einzustellen.

Auf dem Tempelberg in Jerusalem ist es am Montagmorgen erneut zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Dutzende Verletzte wurden in Krankenhäuser eingeliefert.

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Der UN-Sicherheitsrat will die Situation in Jerusalem am Montag besprechen. Nach den jüngsten gewaltsamen Zusammenstössen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei haben auch die USA ihre Besorgnis über die Situation in Jerusalem geäußert.

USA: Bedenken wegen Zwangsräumungen

Das US-Präsidialamt teilte mit, Sicherheitsberater Jake Sullivan habe seinen israelischen Kollegen Meir Ben-Shabbat in einem Telefongespräch am Sonntag informiert. Das Weiße Haus teilte mit:

Sullivan wiederholte auch die ernsthaften Bedenken der Vereinigten Staaten über die möglichen Vertreibungen palästinensischer Familien aus ihren Häusern im Ortsteil Scheich Dscharrah.
Weißes Haus

Am Sonntag war es zu erneuten Konfrontationen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei in Ostjerusalem und in Haifa im Norden Isaels gekommen. Die Palästinenser warfen Steine, die Polizei setzte Polizeipferde und Blendgranaten ein.

Am Tempelberg in Jerusalem ist es erneut zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei gekommen.

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Straßenschlachten in Jerusalem

Gleichzeitig feuerten militante Palästinenser im Gazastreifen mindestens vier Raketen nach Israel ab. Bei Straßenschlachten am Freitag zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei waren in Jerusalem mindestens 205 Palästinenser und 18 Polizisten verletzt worden.

Die am letzten Freitag im diesjährigen Fastenmonat Ramadan ausgebrochenen Proteste hatten sich an der absehbaren Räumung von Häusern palästinensischer Familien im Ost-Jerusalemer Stadtteil Scheich Dscharrah entzündet.

Rechtsstreit: Siedler und Palästinenser

Das Land, auf dem sie leben, wird von jüdischen Siedlern beansprucht. Eine ursprünglich für Montag angesetzte Anhörung des Rechtsstreits zwischen den Siedlern und den palästinensischen Familien, ist nach Auskunft eines Sprechers des israelischen Generalstaatsanwalts Avichai Mandelblit verschoben worden. Eine neue Sitzung soll innerhalb von 30 Tagen angesetzt werden.

 Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften in der Altstadt von Jerusalem am 07.05.2021

Zusammenstöße mit Polizei - Über 200 Verletzte bei Protesten in Jerusalem 

Bei schweren Auseinandersetzungen in Jerusalem wurden mehr als 200 Menschen verletzt. Seit Ramadan-Beginn demonstrieren Palästinenser gegen die Siedlungspolitik Israels.

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