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Beziehung "tiefer als je zuvor" : Biden bekräftigt US-Unterstützung für Israel

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Auf seiner Israel-Reise bekräftigt US-Präsident Biden seine Solidarität mit Tel Aviv. Zudem wolle er eine Normalisierung der Beziehungen mit den arabischen Staaten vorantreiben.

Für mehr Frieden, Stabilität und Verbundenheit wolle er sich einsetzen. Das sagte US-Präsident Joe Biden zum Auftakt seiner Nahostreise in Tel Aviv. Zudem sprach er sich für eine Zwei-Staaten-Lösung beim israelisch-palästinensischen Konflikt aus.

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US-Präsident Joe Biden hat sich zum Auftakt seiner Nahostreise zum Bündnis der USA mit Israel bekannt. Die Beziehung der USA zu Israel sei "tiefer und stärker als je zuvor", sagte Biden am Mittwoch nach seiner Landung am Ben-Gurion-Flughafen von Tel Aviv.

Biden bekräftigte den Willen der USA, die Normalisierung der Beziehung Israels zu den arabischen Staaten in der Region voranzutreiben. "Wir werden die Integration Israels in der Region weiter befördern", sagte er. Es ist Bidens erster Besuch in Israel seit seinem Amtsantritt und der erste Besuch eines US-Präsidenten in Israel seit 2017.

Lapid: Bündnis gegen den Iran

Der israelische Regierungschef Jair Lapid sprach beim Empfang Bidens von Gesprächen über ein "globales Bündnis" gegen den Iran, um dessen Atomprogramm zu stoppen. Derzeit laufen weiterhin internationale Bemühungen, das im Jahr 2015 geschlossene Atomabkommen mit dem Iran zu retten. Israel lehnt das Abkommen, das den Bau von Nuklearwaffen durch Teheran verhindern soll, ab.

Der iranische Präsident Ebrahim Raisi erklärte zu Bidens Besuch, dieser werde Israel keine Sicherheit bringen. Falls es das Ziel der Besuche von US-Vertretern sei, dessen Beziehungen "mit manchen Ländern zu normalisieren", werde das "in keiner Hinsicht Sicherheit schaffen". Unter Vermittlung der USA hatte Israel 2020 Abkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Marokko geschlossen.

Was verspricht sich die USA von der Vorab-Enthüllung, dass Iran Drohnen an Moskau schicken will? Es gehe um Aufmerksamkeit darauf, dass der Iran offenbar zur militärischen und wirtschaftlichen Hilfe im Krieg bereit ist, so ZDF-Korrespondent Thevessen.

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Biden besucht Holocaust-Gedenkstätte

Von Tel Aviv aus fuhr Bidens Wagenkolonne weiter nach Jerusalem. Dort besuchte der US-Präsident die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und traf Überlebende des Völkermords der Nazis an den europäischen Juden.

Der US-Präsident will in den nächsten Tagen auch das Westjordanland und Saudi-Arabien besuchen. Im Westjordanland will Biden anders als sein Vorgänger Trump mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas Gespräche führen. Das Treffen ist für Freitag in Bethlehem geplant.

Nach seiner Ankunft sprach Biden sich am Mittwoch vor israelischen Vertretern für eine Zwei-Staaten-Lösung mit einem unabhängigen Palästinenserstaat aus. Dies bleibe "die beste Option", um Israelis und Palästinensern eine gute Zukunft zu sichern. Das Verhältnis zwischen den USA und den Palästinensern hatte zuletzt unter der Tötung der Journalistin Shireen Abu Akleh im Mai gelitten. Die Vereinten Nationen waren zum Schluss gekommen, dass Abu Akleh durch israelisches Feuer getötet worden sei. Washington sieht dies ebenfalls als wahrscheinlich an, sieht aber keine Beweise für eine absichtliche Tötung.

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