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Weitreichende Lockerungen - Italiens Restaurants und Museen dürfen öffnen

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Der einstige Corona-Hotspot Europas lockert die Maßnahmen: Restaurant- und Museeumsbesuche sind ab heute wieder erlaubt. Ein Zeichen falscher Sicherheit? Erste Bedenken wird laut.

Während Deutschland nach wie vor im Shutdown ist, lockert Italien an vielen Orten die Maßnahmen.

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Während viele EU-Staaten ihre Corona-Maßnahmen aus Angst vor den neuen Mutanten zuletzt noch verschärft haben, sind in Italien weitreichende Lockerungen in Kraft getreten.

Restaurants und Sehenswürdigkeiten wieder offen

Die meisten Regionen des Landes wurden am Montag zu gelben Zonen herabgestuft, in denen das Ansteckungsrisiko als gering gilt. Restaurants dürfen tagsüber bis 18 Uhr wieder öffnen, auch Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum in Rom sind Besuchern unter der Woche wieder zugänglich.

Keine der italienischen Regionen galt am Montag noch als rote Zone, der Kategorie mit dem größten Infektionsrisiko. Als orange - der Kategorie für das mittlere Infektionsrisiko - eingestuft wurden:

  • Südtirol
  • Umbrien
  • Apulien
  • Sardinien  
  • Sizilien

Die nächtliche Ausgangssperre von 22.00 bis 05.00 Uhr bleibt auch nach den Lockerungen landesweit in Kraft.

Zu sehen ist ein Corona-Virus mit den erkennbaren Spike-Proteinen.

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Die Corona-Pandemie hat bei uns eine neue Phase erreicht. Ein Rechenbeispiel zeigt, warum die Verbreitung von Mutationen jetzt so gefährlich ist.

Italiener strömen auf die Straßen - Gesundheitsminister warnt vor Fahrlässigkeit

Bereits nach der Ankündigung der Lockerungen am Wochenende waren die Menschen in vielen italienischen Städten zu Tausenden auf die Straßen und in die Parks geströmt. Gesundheitsminister Roberto Speranza warnte vor fahrlässigem Verhalten. Die Einstufung von Regionen als gelbe Zonen bedeute nicht, "dass wir der Gefahr entkommen sind", sagte er.

Die Menschen müssten weiterhin "größte Vorsicht walten lassen, wenn wir die Fortschritte der vergangenen Wochen nicht rückgängig machen wollen".

Lage in Italien entspannt sich weiter

In Italien war die Zahl der Corona-Infektionen zuletzt deutlich zurückgegangen. Am Sonntag wurden nach Behördenangaben landesweit 11.252 neue Ansteckungsfälle verzeichnet, rund 1.500 weniger als am Vortag.

Während der ersten Infektionswelle im Frühjahr 2020 war Italien eines der am schwersten von der Pandemie getroffenen Länder Europas gewesen.

Insgesamt starben in dem Land seit Pandemie-Beginn mehr als 88.000 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Die weitreichenden Schließungen von Geschäften und Lokalen haben die italienische Wirtschaft in eine tiefe Rezession gestürzt.

Leerer Platz vor dem Mailänder Dom am 06.11.2020.

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