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Suga zum Abe-Nachfolger gewählt

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Japans Regierungspartei - Suga zum Abe-Nachfolger gewählt

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Japans Regierungspartei bekommt einen neuen Vorsitzenden. Yoshihide Suga wird damit faktisch auch neuer Regierungschef.

Yoshihide Suga ist von der japanischen Regierungspartei LDP zum Nachfolger von Ministerpräsident Abe gewählt worden. Dieser war aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten.

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Japans Regierungspartei LDP hat Yoshihide Suga zum Parteivorsitzenden und damit faktisch zum künftigen Ministerpräsidenten des Landes gewählt. Wegen der Mehrheit der Liberaldemokratischen Partei (LDP) im Unterhaus des Parlaments ist Suga auch die Wahl zum Regierungschef der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt am Mittwoch sicher.

Der 71-Jährige bisherige Kabinettssekretär und Regierungssprecher will als Nachfolger von Partei- und Regierungschef Shinzo Abe dessen Politik nach eigenen Aussagen fortsetzen.

Sugas Wahl nur Formsache

Bei der Wahl für den Parteivorsitz setzte sich Suga mit 377 Stimmen klar gegen den Ex-Außenminister Fumio Kishida (89 Stimmen) durch. Der frühere Verteidigungsminister Shigeru Ishiba, der als reformfreudig gilt und sich als seltener parteiinterner Kritiker Abes hervorgetan hatte, kam auf lediglich 68 Stimmen. 

Die Wahl von Suga, der fast acht Jahre lang als Kabinettssekretär Abes rechte Hand war, galt nur als eine Formsache. Zuvor hatte sich Suga bereits die Unterstützung wichtiger parteiinterner Machtgruppen gesichert.

Japans Regierungschef hat nach fast acht Jahren aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt angekündigt. Er wolle nicht, dass seine Erkrankung zu Fehlern im Amt führe.

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Abe war aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten

Japans rechtskonservativer Regierungschef Shinzo Abe war zuvor aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Abe hat sich im vergangenen Monat wiederholt aus nicht näher bekannten Gründen zu Untersuchungen ins Krankenhaus begeben.

Immer wieder hatte es Fragen um den Gesundheitszustand von Abe gegeben, nachdem er bereits nach seiner ersten kurzen Amtszeit von nur einem Jahr 2007 wegen chronischer Darmprobleme abrupt zurückgetreten war.

Abe brachte wirtschaftlichen Aufschwung durch Tourismus

Der 65-jährige Abe war der bisher am längsten amtierende Ministerpräsident seines Landes. Er regierte seit 2012. Mit Abe als Regierungschef erlebte Japan lange wirtschaftliche Wachstumsphasen. Er öffnete das Land für den Tourismus.

Eine Mehrwertsteuererhöhung, der Handelskrieg zwischen China und den USA und zuletzt auch die Corona-Krise hatten der anhaltenden Wachstumsphase allerdings ein jähes Ende bereitet.

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