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K-Frage : CDU-Vorstand stimmt für Laschet

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Nach hartem Ringen hat sich der CDU-Vorstand klar hinter Armin Laschet als Kanzlerkandidat gestellt. CSU-Chef Markus Söder hatte gesagt, er werde ein klares Votum akzeptieren.

Im Machtkampf mit CSU-Chef Markus Söder um die Kanzlerkandidatur der Union hat der CDU-Bundesvorstand erneut mit klarer Mehrheit für den CDU-Vorsitzenden Armin Laschet gestimmt.

Das hat das Führungsgremium in der Nacht zum Dienstag in einer digitalen Sondersitzung entschieden. Nach mehr als sechsstündigen Beratungen stimmten 31 Vorstandsmitglieder für Laschet und neun für Söder. Es gab sechs Enthaltungen, wie ein Parteisprecher mitteilte.

Die CDU errechnete aus den Stimmen ein Ergebnis von 77,5 Prozent für Laschet und von 22,5 Prozent für Söder. Wenn man die sechs Enthaltungen einberechnet, liegt die Zustimmung für den CDU-Chef jedoch nur bei etwa 67 Prozent.

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Söder: Respektiere jede Entscheidung

Söder hatte die Entscheidung am Montag in die Hand der Schwesterpartei gelegt. Die CDU entscheide jetzt "souverän", sagte er in München nach einer CSU-Präsidiumssitzung. "Wir als CSU und auch ich respektieren jede Entscheidung." Er versicherte:

Wird es Armin, hat er meine volle Unterstützung und die Rückendeckung der CSU.
Markus Söder vor Beratungen im CDU-Vorstand

In der mehr als sechsstündigen Sondersitzung des CDU-Bundesvorstands am Abend prallten Unterstützer von Laschet und von Söder aufeinander - mit offenem Ausgang. Laschet bekräftigte zum Auftakt des Online-Sondertreffens seine Bereitschaft zur Kanzlerkandidatur.

"Es geht um die besten Antworten auf die drängenden Zukunftsfragen. Und ich bin bereit, für uns die Kandidatur zu übernehmen", sagte er in Berlin. "Wir sind heute in der Verantwortung, ein Zeichen zu setzen, wo der Wahlkampf hingeht."

Union maximal unter Druck

Seit mehr als einer Woche hatten sich Laschet und Söder eine zunehmend härter werdende Auseinandersetzung geliefert. Dabei führte Söder immer wieder - auch am Montag - seine erheblich besseren Umfragewerte ins Feld, aus denen er größere Erfolgsaussichten bei der Bundestagswahl am 26. September ableitet.

Seinen vorläufigen Höhepunkt fand der Machtkampf in der Nacht zum Montag, als Laschet und Söder in einem Bundestagsgebäude rund dreieinhalb Stunden im kleinen Kreis miteinander verhandelten. Auch dieses Gespräch war ohne Einigung geblieben.

Die Union steht nicht nur wegen der internen Folgen des Streits maximal unter Druck. Hinzu kommt, dass die Grünen - nach aktuellen Umfragen stärkste Kraft hinter der Union - Parteichefin Annalena Baerbock als ihre Kanzlerkandidatin präsentierten. Dass für die SPD Olaf Scholz antritt, steht seit längerem fest. Einzig die Union, die mit Angela Merkel seit fast 16 Jahren die Kanzlerin stellt, hat diese Personalie wegen des internen Streits noch nicht entschieden.

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