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Kommentar - Donald Trumps Angstgegnerin

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Kamala Harris könnte erste Vizepräsidentin der USA werden - das macht Donald Trump Angst, sagt ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen in seinem Kommentar aus Washington.

Kommentar: Elmar Theveßen zu Kamala Harris
Kamala Harris, die kalifornische Senatorin könnte erste Vizepräsidentin der USA werden. Ein Kommentar von Elmar Theveßen, Leiter des ZDF-Studios Washington.
Quelle: ZDF/Reuters

Stellen Sie sich mal die beiden Paare im Wettbewerb um die Macht im Weißen Haus vor: Donald Trump und Mike Pence gegen Joe Biden und Kamala Harris. Und dann die Frage: Welches Team steht für ein altes, weißes, kraftmeierisch autoritäres, sozial und wirtschaftlich ungerechtes Amerika?

Am 3. November entscheiden die Wählerinnen und Wähler, was für ein Amerika sie sein wollen. Aber dass Joe Biden sich für Kamala Harris entscheidet, zeigt Stärke und Weisheit. Als Präsidentschaftskandidatin hatte sie ihn in einer Fernsehdebatte massiv unter Druck gesetzt.

Sollte Biden die US-Wahlen gewinnen, so wäre Harris die erste Schwarze und erste Frau überhaupt im Amt der Vizepräsidentin. Die Senatorin verfügt über große politische Erfahrung.

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Harris: Entschlossenheit statt nachplappern

Sie tritt mit Kraft und Entschlossenheit für ihre Positionen ein, statt artig nachzuplappern, was andere vorgeben. Für Millionen von Amerikanern steht die Tochter eines jamaikanischen Wirtschaftsprofessors und einer tamilisch-indischen Wissenschaftlerin für das, was wieder für alle möglich sein sollte in diesem Land.

Amerika steckt im tiefsten Loch seit der Weltwirtschaftskrise Ende der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Diese Aufgabe verlangt revolutionäre Reformen, wie sie damals Franklin Delano Roosevelt durchsetzen konnte. Biden kann Präsident, Harris kann Präsidentin, und beide zusammen können Roosevelt.

Harris als erste Schwarze US-Präsidentin?

Es ist kein Selbstläufer, auch wenn Trump und Pence in allen Umfragen deutlich hinten liegen. Es wird eine Schlacht, historisch ist sie jetzt schon, denn Kamala Harris ist die erste Schwarze Kandidatin für eines der höchsten Ämter im Land und wer sie wählt, weiß, dass erstmals eine Frau und erstmals eine Schwarze Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika sein könnte und wohl auch sein wird.

Das löst offenbar kurz nach Bekanntwerden von Bidens Entscheidung blanke Angst bei Donald Trump aus. Bei der Befragung seines Kandidaten für den Obersten Gerichtshof James Kavanaugh im Senat habe Harris "das gemeinste, schrecklichste, respektloseste" Verhalten gezeigt. Auch mit Joe Biden sei sie geradezu "garstig" umgegangen.

So bewertet der derzeitige US-Präsident starke Frauen. Die Entscheidung an der Wahlurne dürfte und sollte vielen Amerikanern und Amerikanerinnen jetzt noch viel leichter fallen.

Elmar Theveßen ist Leiter des ZDF-Studios in Washington.

Biden stellt Kamala Harris auf - "Eine furchtlose Kämpferin" an Bidens Seite 

Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden hat Kamala Harris als Vize-Präsidentin ausgewählt. Eine Schwarze Frau zu benennen - für viele die einzig richtige Entscheidung.

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von Alica Jung
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