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Kipping: Anrechnung von Kindergeld stoppen

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Linken-Chefin rügt Regierung - Kipping: Anrechnung von Kindergeld stoppen

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Linken-Chefin Katja Kipping kritisiert die Regierungspläne zur Anrechnung von Kindergeld auf Hartz-IV. Wenn der Staat Bedürftigen helfen wolle, müsse die Kindergrundsicherung her.

Linken-Chefin Katja Kipping spricht in der Bundespressekonferenz.
Linken-Chefin Katja Kipping spricht in der Bundespressekonferenz.
Quelle: dpa

Die Linkspartei rügt die Regierungspläne zur Erhöhung des Kindergelds und des Kinderfreibetrags ab Januar und bekräftigt ihre Forderung nach einer Grundsicherung für Kinder.

"Die Erhöhung von Kindergeld und Kinderfreibetrag nützt denen am wenigsten, die sie am dringendsten brauchen. Die Anrechnung des Kindergeldes auf Hartz-IV-Leistungen muss sofort beendet werden", sagte Parteichefin Katja Kipping der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Kinderarmut liegt seit Jahren in Deutschland auf konstant hohem Niveau. Mindestens jedes fünfte Kind wächst arm auf. Dabei fließen viele Milliarden in die Unterstützung von Familien.

Beitragslänge:
28 min
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Besserverdiener profitieren vom Kinderfreibetrag

Schließlich lebten 1,5 Millionen Kinder in Familien, die Hartz IV bekommen. Und vom Kinderfreibetrag profitierten außerdem nur diejenigen, die entsprechend hohe Steuern zahlten, sagte Kipping.

Das sind die, die ohnehin ein gutes Einkommen haben. Für viele Eltern trifft das aber nicht zu.
Katja Kipping

Wenn der Staat wirklich den Familien mit Kindern helfen wolle, die es am nötigsten haben, müsse endlich eine Kindergrundsicherung her.

Regierung billigt Gesetzentwurf zum Kindergeld

Die Bundesregierung hatte einen Gesetzentwurf gebilligt, nach dem das Kindergeld für das erste und zweite Kind ab Januar auf 219 Euro pro Monat steigt, für das dritte Kind auf 225 Euro und ab dem vierten Kind auf 250 Euro. Darüber hinaus soll der Kinderfreibetrag bei der Steuer um mehr als 500 Euro auf 8.388 Euro angehoben werden.

Kindergeld-Export

Kabinett billigt Gesetzentwurf -
Mehr Kindergeld, weniger Steuern
 

Mehr Kindergeld, höhere Einkommensgrenze: Das Kabinett will heute eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg bringen, von denen vor allem Familien profitieren sollen.

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