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UN-Klimakonferenz in Glasgow - Methan-Reduzierung: Viele Staaten ziehen mit

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Der Methan-Ausstoß soll bis 2030 verringert werden. Nach einer Initiative der EU und der USA schließen sich viele Staaten diesem Vorhaben an. Wichtige Länder wie China fehlen.

Von der Weltklimakonferenz in Glasgow kam heute die Erklärung, dass bis 2030 die Zerstörung der Wälder gestoppt werden soll. Mehr als 100 Länder beteiligten sich.

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Mehr als 100 Staaten haben sich einer von der EU und den USA ins Leben gerufenen Initiative zur Reduzierung des Ausstoßes von klimaschädlichem Methan angeschlossen. Beim Klimagipfel im schottischen Glasgow teilten die EU und die USA am Dienstag mit, diese Länder repräsentierten 70 Prozent der Weltwirtschaft. Mit dabei sind neben Deutschland unter anderem auch Frankreich, Kanada, Israel und Japan. Die wichtigen Länder Indien, China und Russland standen allerdings nicht auf der Liste.

Bei den Koalitionsverhandlungen wird auch über den schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien verhandelt. ZDF-Börsenexperte Frank Bethmann berichtet, wie dies genauer aussieht.

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Methanemissionen um 30 Prozent senken

Methan ist das zweitschädlichste Treibhausgas und verantwortlich für Klimaerwärmung und Luftverschmutzung. Die schon im September ins Leben gerufene Initiative hat zum Ziel, Methanemissionen bis 2030 um mindestens 30 Prozent gegenüber 2020 zu senken. Wenn sie erfolgreich umgesetzt wird, könnte die Klimaerwärmung bis 2050 der EU-Kommission zufolge um rund 0,2 Grad reduziert werden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte am Dienstag in Glasgow:

Den Ausstoß von Methan zu reduzieren, ist eines der effizientesten Dinge, die wir tun können.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen

Sie stellte den Pakt gemeinsam mit US-Präsident Joe Biden vor. Der Ausstoß von Methan in die Atmosphäre habe einen erheblichen Beitrag zur Erderwärmung. "Das ist die am tiefsten hängende Frucht", die man schnell und effektiv reduzieren müsse.

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Biden präsentiert nationalen Plan zur Reduzierung

US-Präsident Joe Biden sprach von einem "wegweisenden Engagement". Er sagte in Glasgow, das 30-Prozent-Ziel könne wahrscheinlich sogar übertroffen werden. Biden präsentierte zugleich einen nationalen Aktionsplan zur Reduzierung des Methan-Ausstoßes in den USA. Damit soll unter anderem der Methan-Ausstoß von Öl- und Gasbohrlöchern, von Pipelines und von Mülldeponien deutlich reduziert werden.

Methan entsteht zum Beispiel in der Landwirtschaft, auf Abfalldeponien oder in der Öl- und Gasindustrie. Einer von der EU-Kommission zitierten Statistik des Weltklimarats (IPCC) zufolge ist Methan für die Hälfte der bisherigen Klimaerwärmung von rund einem Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit verantwortlich.

Bei der COP26, die am 12. November enden soll, ringen rund 200 Staaten darum, wie das in Paris beschlossene Ziel, die Erderhitzung auf 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen, noch erreicht werden kann. Die bisher vorgelegten Pläne der Staaten reichen dazu noch bei weitem nicht aus.

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