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Neuer Ebola-Ausbruch im Kongo

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Rückschlag im Kampf gegen Virus - Neuer Ebola-Ausbruch im Kongo

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In Kürze wollte der Kongo das Ende der Ebola-Epidemie im Land ausrufen. Nun dämpft ein neuer Infektionsherd diese Hoffnung. Zudem kämpft der Krisenstaat gegen das Coronavirus.

Behandlung eines Ebola-Erkrankten in Katwa, Demokratische Republik Kongo (Oktober 2019)
Seit August 2018 starben mehr als 2.200 Menschen im Kongo durch eine Ebola-Infektion.
Quelle: Reuters

Inmitten der Corona-Pandemie muss die Demokratische Republik Kongo einen neuen Rückschlag im Kampf gegen das Ebola-Virus hinnehmen: Der zentralafrikanische Staat meldete einen neuen Ebola-Ausbruch im Nordwesten des Landes - nur wenige Wochen bevor die Regierung hoffte, das offizielle Ende der Epidemie im ganzen Land ausrufen zu können. In der Stadt Mbandaka seien bereits vier Menschen an Ebola gestorben, sagte Gesundheitsminister Eteni Longondo.

Mehr als 2.200 Ebola-Tote seit August 2018

"Wir werden ihnen den Impfstoff und das Medikament sehr schnell schicken", kündigte der Minister an. Mbandaka, die Hauptstadt der Provinz Equateur, ist ein Verkehrsknotenpunkt am Kongo-Fluss mit mehr als einer Million Einwohnern. In der Provinz war das Virus schon einmal aufgetreten.

Das Zentrum der Ebola-Epidemie im Kongo ist der Osten des Landes. Seit dem Ausbruch im August 2018 starben mehr als 2.200 Menschen an der Viruserkrankung. Im April stand die Epidemie kurz vor ihrem Ende - bis wieder ein Fall auftrat. Es ist bereits die zehnte Ebola-Epidemie in dem Land. Die Eindämmung war durch die in der Region kämpfenden Milizen erschwert worden.

Das tödliche Ebola-Virus ist seit 2018 zurück im Kongo. Deutschland sicherte dem Land Hilfe zu.

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Ebola-Virus erstmal 1976 im Kongo registriert

Das Ebola-Virus war erstmals 1976 im Norden der Demokratischen Republik Kongo registriert worden und ist nach einem dortigen Fluss benannt. Die Betroffenen leiden an Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall sowie in an inneren Blutungen und schließlich Organversagen.

Das krisengeschüttelte Land kämpft neben Ebola auch gegen das neuartige Coronavirus. Bislang registrierten die Behörden mehr als 3.100 Infektions- und 72 Todesfälle.

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