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Kandidatenwechsel bei der Union? - Söder will nicht mehr Kanzler werden

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Die Mehrheit der Unionsanhänger würde Kanzlerkandidat Laschet lieber noch durch Söder ersetzen - das ist das Ergebnis einer neuen Umfrage. Doch der CSU-Chef winkt inzwischen ab.

Markus Söder will nicht mehr nach Berlin, sagt er.
Markus Söder will nicht mehr nach Berlin, sagt er.
Quelle: Michael Kappeler/dpa

Einer aktuellen Umfrage zufolge sprechen sich 70 Prozent der Unterstützer von CDU und CSU dafür aus, Armin Laschet als Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl durch CSU-Chef Markus Söder zu ersetzen. Nur 23 Prozent der Unionsanhänger befürworten nach der Erhebung im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen", an Laschets Kandidatur festzuhalten.

In der Gesamtbevölkerung ist den Angaben zufolge eine Mehrheit von 52 Prozent für einen Kandidatenwechsel, 38 Prozent sind dagegen.

Zuletzt waren die Umfragewerte der Union gesunken. Doch Kanzlerin Merkel sagte, sie sei „zutiefst überzeugt“ von Laschets Wahl zum Kanzler.

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Söder: Debatte um Wechsel ist "Hirngespinst"

Doch Söder winkt ab: Noch am Vortag hatte er im Sender münchen.tv deutlich gemacht, dass er keine weiteren Ambitionen auf eine Kanzlerkandidatur habe - weder aktuell noch in vier Jahren.

Ich habe einmal ein Angebot gemacht, ein zweites Mal bringt überhaupt nix.
Markus Söder, bayerischer Ministerpräsident.

Er konzentriere sich jetzt auf Bayern. Die Debatte um einen Wechsel des Kanzlerkandidaten sei nur ein "Hirngespinst". Am Dienstag war eine Forsa-Umfrage bekanntgeworden, nach der die SPD erstmals seit Jahren in einer Sonntagsfrage wieder stärkste politische Kraft ist. Im Trendbarometer des Instituts für RTL und n-tv kommt die SPD auf 23 Prozent, CDU/CSU erreichen 22 Prozent.

Fünf Wochen vor der Bundestagswahl sind die Nerven bei der Union angespannt, denn die Umfragewerte sinken. Kann mit dem Wahlkampfauftakt eine Trendwende gelingen?

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Kretschmer: "Wahlkampf plätschert dahin"

Führende CDU-Politiker haben sich angesichts miserabler Umfrageergebnisse für Laschet kämpferisch gezeigt. "Wahlkampf heißt nicht nur Wahl, sondern auch Kampf. Deswegen werden wir die nächsten vier Wochen auch kämpfen", sagte Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) am Mittwoch im RTL/ntv-"Frühstart".

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) forderte von der Union eine "Erklär-Offensive": "Wir müssen (...) den Deutschen sagen, was sie bekommen, wenn sie bei der Bundestagswahl CDU/CSU wählen", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Nach Jahren der Großen Koalition müssen wir für Deutschland den bürgerlichen Reset-Knopf drücken. Stattdessen plätschert der Wahlkampf in Deutschland dahin."

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von Robert Meyer
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