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Überraschender Besuch - Kramp-Karrenbauer bei Truppen in Afghanistan

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Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer ist zu einem Truppenbesuch nach Afghanistan gereist. Trotz Verlängerung des Einsatzes: "Oberstes Ziel bleibt der geordnete Abzug."

Seit fünf Jahren berät die Bundeswehr das afghanische Militär bei der Soldatenausbildung. Die Mission soll nun noch einmal verlängert werden. Die Sicherheitslage hat sich verschlechtert, die Taliban kontrollieren fast die Hälfte des Landes.

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Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) ist am Freitag zu einem öffentlich nicht angekündigten Besuch bei deutschen Soldaten in Afghanistan eingetroffen.

Nach dem Kabinettsbeschluss zur Verlängerung des Mandats für den Einsatz bis zum 31. Januar wolle sie sich über die Lage informieren, teilte das Verteidigungsministerium mit. Dazu verschaffe sich die Ministerin im Feldlager Masar-i-Scharif im direkten Austausch mit den Männern und Frauen der Bundeswehr einen Überblick über die Situation in Afghanistan.

Die Taliban laden Journalist*innen ein, um sich medienwirksam zu präsentieren – auch das ZDF. Die Einladung ist mit einer konkreten Botschaft verbunden.

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Kramp-Karrenbauer lobt Engagement in Afghanistan

"Afghanistan braucht dringend Perspektiven und den gesellschaftlichen Ausgleich zwischen verfeindeten Gruppen. Unsere Soldatinnen und Soldaten können diese Prozesse nicht ersetzen", zitierte das Ministerium Kramp-Karrenbauer.

"Mit unserem militärischen Engagement in den zurückliegenden fast 20 Jahren haben wir wichtige Voraussetzungen geschaffen: Die Bildungsangebote sind, insbesondere für Mädchen und Frauen, deutlich gestiegen", heißt es von der Ministerin.

Die Bundesregierung will den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan bis Januar 2022 verlängern. Grund: der stockende Friedensprozess zwischen der Regierung in Kabul und den Taliban.

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Verteidigungsministerin: "Das Ziel bleibt der geordnete Abzug"

Die Mehrheit der Bevölkerung habe Zugang zu sauberem Trinkwasser, die Jugend nutze die elektronische Vernetzung.

Wir sind dazu bereit, den Friedensprozess weiterhin zu unterstützen.
Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Verteidigungsministerin

Der Schutz der Soldaten habe mit Blick auf die Sicherheitslage dabei sehr hohe Priorität, dafür würden alle erforderlichen Maßnahmen gemeinsam mit den Partnern ergriffen. "Das Ziel bleibt der geordnete Abzug", so Kramp-Karrenbauers Fazit.

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