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Russischer General äußert sich : Kriegsziel ist völlige Kontrolle über Donbass

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Ein russischer General hat detaillierte Angaben zu Kriegszielen gemacht. Russland strebe unter anderem die vollständige Kontrolle über den gesamten Donbass und Süden des Landes an.

Russland setzt seine Angriffe in der Ukraine fort. Ziel ist offenbar die vollständige Kontrolle über den Donbass und den Süden bis zur Republik Moldau.

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Russland strebt im Krieg gegen die Ukraine die vollständige Kontrolle über den gesamten Donbass sowie den Süden des Landes an. Dies sei seit Beginn der "zweiten Phase der Spezialoperation" eine der Aufgaben der Armee, sagte Generalmajor Rustam Minnekajew am Freitag laut russischen Nachrichtenagenturen.

Mit der Eroberung des Donbass und des Südens könne eine "Landverbindung" zur annektierten Krim-Halbinsel geschaffen werden, sagte Minnekajew russischen Nachrichtenagenturen zufolge bei einem Treffen mit Vertretern des militärisch-industriellen Komplexes in Jekaterinburg.

Korridor nach Moldau?

Seine Äußerungen waren die bislang detailliertesten Angaben zu Russlands Zielen in der "zweiten Phase" des Militäreinsatzes. Sie scheinen zu bestätigen, dass Moskau auch die Eroberung der drittgrößten ukrainischen Stadt Odessa am Schwarzen Meer anstrebt.

In der siebten Woche des Krieges in der Ukraine meldet Kiew im Osten und Süden des Landes schwere Angriffe und Explosionen. Russland spricht von einer "neuen Phase", man fokussiere sich auf militärische Ziele.

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Laut Minnekajew, der Vize-Kommandeur der Truppen des zentralrussischen Militärbezirks ist, könnte die Kontrolle über die Südukraine Russland auch in die Lage versetzen, die prorussischen Separatisten in Transnistrien in der Republik Moldau zu unterstützen.

Damit wäre auch ein "Korridor nach Transnistrien" geschaffen, wo es "ebenfalls Fälle von Unterdrückung der russischsprachigen Bevölkerung" gebe, sagte er. Die Regierung der ehemaligen Sowjetrepublik Moldau ist ebenso wie die Ukraine pro-westlich.

"Putin ist gewählter Präsident in allerdings schon problematischen Wahlen […], insofern ist er mittlerweile Alleinherrscher", so Sabine Fischer, Stiftung Wissenschaft und Politik.

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Minnekajew: Russland kämpft gegen die ganze Welt

Russland kämpfe wie schon im Zweiten Weltkrieg derzeit "gegen die ganze Welt", zitierten die Agenturen General Minnekajew weiter.

Damals war ganz Europa, der ganze Planet gegen uns. Jetzt ist es das Gleiche, sie haben Russland nie gemocht.
Generalmajor Rustam Minnekajew

Moskau hatte am Donnerstag erklärt, die strategisch wichtige Hafenstadt Mariupol sei unter Kontrolle mit Ausnahme des Industriegebiets von Asow-Stahl. Kiew erklärte am Freitag, die ukrainischen Kämpfer, die sich im Stahlwerk der Stadt verschanzt haben, blieben "standhaft".

Mehr als 40 Orte kontrollieren die russischen Truppen laut ukrainischen Angaben. In Mariupol berichtet die Ukraine von neuen Massengräbern.

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Regionalgouverneur Pawlo Kyrylenko beschrieb die Lage der verbliebenen Soldaten am Freitag als "sehr schwierig". Die Bombardierungen auf das Gelände hielten an. Die Kämpfer würden jedoch "so lange wie nötig durchhalten".

Der Gouverneur bezeichnete den Ausgang der Gefechte in Mariupol als entscheidend für den gesamten Kriegsverlauf. "Der Erfolg der russischen Offensive im Süden hängt vom Schicksal von Mariupol ab."

Die ukrainische Hafenstadt Mariupol ist nahezu vollständig zerstört. ZDF-Reporter Dominik Lessmeister erklärt, warum die Stadt im Südosten des Landes so wichtig ist.

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UNO: Russlands Taten könnten sich als Kriegsverbrechen erweisen

Die UNO erklärte am Freitag, Russlands Taten in der Ukraine seit Kriegsbeginn könnten auf Kriegsverbrechen hinauslaufen. "Die russischen Truppen haben wahllos Wohngebiete bombardiert, Zivilisten getötet und Krankenhäuser, Schulen und andere zivile Einrichtungen zerstört, lauter Taten, die sich als Kriegsverbrechen erweisen könnten", sagte Ravina Shamdasani, Sprecherin des UN-Menschenrechtskommissariats. So sei allein in Butscha die "unrechtmäßige Tötung" von 50 Zivilisten dokumentiert worden.

Montage: Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj vor einem Blick auf das zerstörte Mariupol

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Jüngste Satellitenbilder der US-Firma Maxar Technologies zeigen nach Unternehmensangaben zudem "die Existenz einer Massengrabanlage im Nordwesten von Manhusch", einem Dorf 20 Kilometer westlich von Mariupol.

Allein in diesem Dorf "sollen die Besatzer zwischen 3.000 und 9.000 Bewohner begraben haben", erklärte die Stadtverwaltung von Mariupol auf Telegram.

Ein Satellitenbild der US-Firma Maxar Technologies zeigt unterhalb einer Straße mögliche Massengräber.

In der Nähe von Mariupol - Satellitenbilder sollen Massengräber zeigen 

Satellitenbilder sollen mehr als 200 Massengräber bei Mariupol zeigen. Der Bürgermeister der Stadt wirft Russland einen Völkermord vor.

Aktuelle Nachrichten zur Ukraine

Putin auf Landkarte mit Russland, Ukraine, Georgien und Syrien
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Nachrichten | Politik - Putins Kriege, Putins Ziele 

Tschetschenien, Georgien, Syrien, Ukraine: Russland hat unter Putin schon in mehreren Ländern gekämpft. Zwischen den Kriegen gibt es Parallelen – hier die Hintergründe verstehen.

Archiv: Eines der fast 30 Tonnen schweren Stahltore im ehemaligen Regierungsbunker bei Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Bundesamt für Bevölkerungsschutz - "Für Kriegsfall aktuell nicht gerüstet" 

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Der Schutz der Menschen im Kriegsfall ist Aufgabe des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Das könne das Amt aktuell nicht leisten, beklagt ein hoher Beamter.

von Lucas Eiler und Sebastian Galle
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