Sie sind hier:

Grütters für eigenes Ministerium - "Bedeutung der Kultur gewachsen"

Datum:

Die CDU-Politikerin Grütters hatte die Forderung bereits 2005 erstmals geäußert. Nun hat sie sich erneut dafür ausgesprochen: Die Kultur braucht ein eigenes Ministerium.

Der Kulturrat zieht eine düstere Jahresbilanz.
Kunst und Kultur bekommen in der Corona-Pandemie besonders zu spüren
Quelle: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die bisher als Staatsministerin agierende Kulturbeauftragte des Bundes, Monika Grütters, hat sich erneut für ein eigenständiges Kulturressort ausgesprochen. "Die bundespolitische Bedeutung der Kultur ist gewachsen", sagte die CDU-Politikerin der "Süddeutschen Zeitung" nach sieben Jahren im Amt.

Monika Grütters (CDU), Staatsministerin für Kultur. Archivbild
Macht sich für Kultur stark: Monika Grütters (CDU)
Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild

Die unter SPD-Kanzler Gerhard Schröder beim Bund eingerichtete Institution existiert seit 1999. Auch etwa die von 2002 bis 2005 als Kulturstaatsministerin agierende parteilose Christina Weiss hatte sich bereits für ein Ministerium stark gemacht. Grütters hatte die Forderung 2005 als damalige Spitzenkandidatin der Berliner CDU für die Bundestagswahl erstmals offen aufgegriffen.

Grütters fordert Anerkennung für die Kultur

Ein Ministerium sei "keine Frage von Macht", sagte Grütters nun. Es gehe um die Anerkennung durch die Länder und die Einsicht, dass man gemeinsam mehr erreiche. "Es war richtig, das Kulturressort anfangs im Kanzleramt anzusiedeln", es habe dadurch an Statur gewonnen.

Es gäbe gute Gründe, das Ressort nach 23 Jahren zu einem Bundesministerium zu machen - dann aber bitte als eigenständiges Haus.

Nach dpa-Informationen hat sie für den Fall der Fälle bereits einen repräsentativen neuen Standort im Blick.

Wegen der strengen Hygieneauflagen im Zeichen der Corona-Krise sind die Zuschauerplätze nur spärlich besetzt

Kulturbranche über den Shutdown - "Kultureller Stillstand ist kaum zu ertragen" 

Künstler und Kulturschaffende trifft die Corona-Pandemie besonders hart. Betroffene erzählen, wie sie trotz Pandemie kreativ tätig sein können.

von Nils Metzger
Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.