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Sohn in Helikopter mitgeflogen : Lambrecht zeigt im ZDF Verständnis für Kritik

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Verteidigungsministerin Lambrecht hat ihren Sohn im Regierungshubschrauber mitgenommen - anschließend fuhr sie mit ihm nach Sylt in den Urlaub. Kritik daran kann sie verstehen.

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) steht nach dem Flug ihres Sohnes in einem Regierungshubschrauber weiter in der Kritik. "Ich habe Verständnis dafür, wenn man das kritisiert", so Lambrecht.

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Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht hat Verständnis für öffentliche Kritik nach einem Mitflug ihres Sohnes in einem Regierungshubschrauber geäußert. Im ZDF-Mittagsmagazin kündigte die SPD-Politikerin am Mittwoch an, sie werde Konsequenzen ziehen, damit solche Vorwürfe künftig nicht mehr möglich seien. Sie sagte:

Selbstverständlich wird es Konsequenzen haben, dass man Planungen in Zukunft völlig anders vornimmt.
Christine Lambrecht, Verteidigungsministerin

Lambrecht: Alles rechtlich korrekt abgelaufen

Als Juristin, Ministerin und Bürgerin sei es ihr wichtig, dass alle ihre Entscheidungen "auch rechtlich völlig korrekt sind". "Das ist hier auch der Fall. Die Kostenübernahme ist erfolgt. Das ist mir ganz wichtig", sagte Lambrecht. Als Ministerin habe sie sehr wenig Zeit für Privatleben.

Deswegen kann man diese Entscheidung infrage stellen, dafür habe ich auch Verständnis. Ich bitte um Verständnis dafür, dass es darum geht, eben auch den Kontakt zum Kind weiter aufrecht zu erhalten.
Christine Lambrecht, Verteidigungsministerin
 Der Regierungshubschrauber auf dem Landeplatz am 04.05.2022 am Schloss Meseberg.

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Dafür bitte sie um Verständnis. Die Ministerin wurde in dem Interview auch auf einen Bericht der Tageszeitung "Welt" angesprochen, wonach auf eine Anfrage zu dem Thema hin ein inoffizieller Hinweis erfolgt sei, dass Lambrecht sich rechtliche Schritte gegen eine mögliche Berichterstattung vorbehalte.

Dazu sagte Lambrecht, sie selbst habe keinen Kontakt gehabt.

Also, ich behalte mir bei allen Äußerungen, die über mich oder meine Familie getroffen werden, vor, entsprechend dann auch darauf zu reagieren, wenn es zu falschen Tatsachenbehauptungen kommt.
Christine Lambrecht, Verteidigungsministerin

Sohn mit auf offizieller Reise

Lambrecht hatte im April in einem Regierungshubschrauber zu einem Truppenbesuch in Norddeutschland ihren 21-jährigen Sohn mitgenommen, ohne dass er am Militärtermin teilnahm. Am nächsten Tag und nach einer Hotelübernachtung ging es mit Auto und Personenschützern auf die nahe Insel Sylt.

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