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Landtagswahl - Die Wahl in Rheinland-Pfalz auf einen Blick

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Die SPD verliert leicht, bleibt aber stark in Rheinland-Pfalz. Eine Fortsetzung der Ampel-Koalition unter Malu Dreyer ist möglich. Die CDU schneidet historisch schlecht ab.

Vorl. amtl. Endergebnis - in Prozent. SPD 35,7 Prozent, CDU 27,7 Prozent, AfD 8,3 Prozent, FDP 5,5 Prozent, Grüne 9,3 Prozent, Linke 2,5 Prozent, FW 5,4 Prozent, Andere 5,7 Prozent. Quelle: Landeswahlleiter. CC-BY-NC-ND
Gewinne und Verluste - in Prozentpunkten. SPD -0,5, CDU -4,1, AfD -4,3, FDP -0,7, Grüne 4,0, Linke -0,3, FW 3,2, Andere 2,9. Quelle: Landeswahlleiter. CC-BY-NC-ND
Sitzverteilung - .  101, SPD 39, CDU 31, AfD 9, FDP 6, Grüne 10, FW 6. Quelle: Landeswahlleiter. CC-BY-NC-ND
Mögliche Koalitionen - Sitze: 101, absolute Mehrheit: 51. Darstellung der möglichen Koalitionen. Quelle: ZDF
Wahlen in Rheinland-Pfalz seit 1947 - in %. Linienchart. Quelle: ZDF
Wahlbeteiligung - . 2016 70,4 Prozent, 2021 64,4 Prozent. Quelle: Landeswahlleiter. CC-BY-NC-ND
Wen hätten Sie lieber als Ministerpräsidenten/in ...  - . alle: Dreyer 57 Prozent, Baldauf 30 Prozent, Dreyer, die Anhänger der ...: SPD 93 Prozent, CDU 22 Prozent, AfD 20 Prozent, FDP 60 Prozent, Grüne 79 Prozent, Linke 80 Prozent, FW 59 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Dreyer und Baldauf: Wer ...  - . ist sympathischer: Dreyer 52 Prozent, Baldauf 10 Prozent, kein Unterschied 27 Prozent, ist glaubwürdiger: Dreyer 31 Prozent, Baldauf 7 Prozent, kein Unterschied 48 Prozent, hat mehr Sachverstand: Dreyer 29 Prozent, Baldauf 9 Prozent, kein Unterschied 38 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Bewertung der Parteien in Rheinland-Pfalz   - Skala von -5 bis +5. SPD 2, CDU 0,9, AfD -3,4, Grüne 0,3, FW 0,6. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Eine Koalition aus ... finden:   - . SPD und Grüne: gut 41 Prozent, schlecht 39 Prozent, SPD und CDU: gut 36 Prozent, schlecht 42 Prozent, SPD, Grüne und FDP: gut 29 Prozent, schlecht 47 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Die wichtigsten Probleme   - . Corona 57 Prozent, Schule / Bildung 21 Prozent, Internet / Infrastruktur 20 Prozent, Klima / Umwelt 11 Prozent, Wirtschaft 8 Prozent, Verkehr 6 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Parteikompetenzen im Bereich ...   - . Corona: SPD 34 Prozent, CDU 17 Prozent, Schule / Bildung: SPD 31 Prozent, CDU 22 Prozent, Klimaschutz: SPD 13 Prozent, CDU 9 Prozent, Grüne 47 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Parteikompetenzen im Bereich ...   - . Verkehr: SPD 15 Prozent, CDU 21 Prozent, Grüne 14 Prozent, Wirtschaft: SPD 28 Prozent, CDU 25 Prozent, FDP 9 Prozent, Integration/Migration/ Ausländerpolitik: SPD 24 Prozent, CDU 22 Prozent, Grüne 8 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wichtiger für meine Wahlentscheidung: Politik im ...  - . 2021: Land 59 Prozent, Bund 35 Prozent, 2016: Land 56 Prozent, Bund 38 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Jetzt geltende Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen ...  - . zu viel 28 Prozent, gerade richtig 49 Prozent, zu wenig 19 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Rheinland-Pfalz: Mit dem Krisenmanagement bei Corona sind ...  - . allgemein: eher zufrieden 57 Prozent, eher unzufrieden 39 Prozent, im Bereich Schule und Bildung: eher zufrieden 27 Prozent, eher unzufrieden 64 Prozent, beim Impfen: eher zufrieden 33 Prozent, eher unzufrieden 63 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wen wählten die ... - Frauen. SPD 38 Prozent, CDU 27 Prozent, AfD 6 Prozent, FDP 5 Prozent, Grüne 10 Prozent, Linke 3 Prozent, FW 6 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wen wählten die ... - Männer. SPD 34 Prozent, CDU 27 Prozent, AfD 10 Prozent, FDP 6 Prozent, Grüne 9 Prozent, Linke 3 Prozent, FW 6 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die SPD - nach Alter. unter 30 26 Prozent, 30 - 44 31 Prozent, 45 - 59 36 Prozent, über 60 43 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die CDU - nach Alter. unter 30 16 Prozent, 30 - 44 25 Prozent, 45 - 59 27 Prozent, über 60 35 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die AfD - nach Alter. unter 30 6 Prozent, 30 - 44 11 Prozent, 45 - 59 10 Prozent, über 60 6 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die FDP - nach Alter. unter 30 9 Prozent, 30 - 44 6 Prozent, 45 - 59 5 Prozent, über 60 4 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die Grünen - nach Alter. unter 30 18 Prozent, 30 - 44 10 Prozent, 45 - 59 10 Prozent, über 60 5 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die Linke - nach Alter. unter 30 5 Prozent, 30 - 44 3 Prozent, 45 - 59 2 Prozent, über 60 2 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die Freien Wähler - nach Alter. unter 30 5 Prozent, 30 - 44 6 Prozent, 45 - 59 6 Prozent, über 60 5 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die SPD - nach Beruf. Arbeiter 41 Prozent, Angestellte 36 Prozent, Beamte 31 Prozent, Selbstständige 25 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die CDU - nach Beruf. Arbeiter 24 Prozent, Angestellte 26 Prozent, Beamte 39 Prozent, Selbstständige 33 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die AfD - nach Beruf. Arbeiter 12 Prozent, Angestellte 7 Prozent, Beamte 4 Prozent, Selbstständige 8 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die FDP - nach Beruf. Arbeiter 5 Prozent, Angestellte 5 Prozent, Beamte 4 Prozent, Selbstständige 10 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die Grünen - nach Beruf. Arbeiter 5 Prozent, Angestellte 10 Prozent, Beamte 13 Prozent, Selbstständige 11 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die Linke - nach Beruf. Arbeiter 3 Prozent, Angestellte 3 Prozent, Beamte 1 Prozent, Selbstständige 2 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die Freien Wähler - nach Beruf. Arbeiter 6 Prozent, Angestellte 7 Prozent, Beamte 5 Prozent, Selbstständige 7 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die SPD - nach Bildung. Hauptschulabschluss 47 Prozent, mittlere Reife 38 Prozent, Abitur 31 Prozent, Hochschulabschluss 29 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die CDU - nach Bildung. Hauptschulabschluss 28 Prozent, mittlere Reife 27 Prozent, Abitur 23 Prozent, Hochschulabschluss 27 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die AfD - nach Bildung. Hauptschulabschluss 9 Prozent, mittlere Reife 10 Prozent, Abitur 9 Prozent, Hochschulabschluss 6 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die FDP - nach Bildung. Hauptschulabschluss 3 Prozent, mittlere Reife 6 Prozent, Abitur 6 Prozent, Hochschulabschluss 7 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die Grünen - nach Bildung. Hauptschulabschluss 3 Prozent, mittlere Reife 6 Prozent, Abitur 15 Prozent, Hochschulabschluss 17 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die Linke - nach Bildung. Hauptschulabschluss 1 Prozent, mittlere Reife 2 Prozent, Abitur 4 Prozent, Hochschulabschluss 3 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte die Freien Wähler - nach Bildung. Hauptschulabschluss 6 Prozent, mittlere Reife 6 Prozent, Abitur 3 Prozent, Hochschulabschluss 5 Prozent. Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
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Vorläufiges amtliches Endergebnis in Rheinland-Pfalz

Malu Dreyer kann in Rheinland-Pfalz voraussichtlich weiter mit Grünen und FDP regieren. Laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis liegt ihre SPD als stärkste Partei deutlicher vor der CDU als erwartet.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer wurde bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz in ihrem Amt bestätigt. Die CDU schneidet historisch schlecht ab. Überraschend war der Sieg der Freien Wähler, die mit knapp über 5 Prozent in den Landtag ziehen.

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2 min
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  • Die SPD verliert zwar, bleibt aber stark: Die Partei der amtierenden Ministerpräsidentin Malu Dreyer erhält laut vorläufigem amtlichen Endergebnis 35,7 Prozent der Stimmen. Die SPD stellt seit 30 Jahren durchgängig den Ministerpräsidenten in Mainz, die Chancen stehen gut, dass sich diese Tradition fortsetzt.


  • Für die CDU geht es in Rheinland-Pfalz weiter deutlich bergab: 27,7 Prozent gab es noch für die Partei von Christian Baldauf. Welche Rolle dabei die Maskenaffäre der letzten Wochen gespielt hat, ist nicht sicher, sicher ist allerdings, dass es für die CDU das schlechteste Ergebnis in Rheinland-Pfalz seit Gründung der Bundesrepublik ist. 2016 waren es noch 31,8 Prozent.


  • Die AfD um Michael Frisch konnte gegenüber der letzten Umfragen zulegen und kommt auf 8,3 Prozent, landet aber hinter ihrem Ergebnis von 2016 (12,6 Prozent).


  • Auch die FDP um Spitzenkandidatin Daniela Schmitt verliert Stimmen und kommt auf 5,5 Prozent. Bei der Wahl Wahl 2016 waren es noch 6,2 Prozent.


  • Die Grünen können wieder punkten: Spitzenkandidatin Anne Spiegel konnte die herben Verluste von 2016 teilweise wieder ausbügeln. Sie kommen auf 9,3 Prozent. Bleibt es dabei, können die Grünen ihr Ergebnis fast verdoppeln: 2016 kam die Partei nur noch auf 5,3 Prozent.


  • Die Linke mit Spitzenkandidat David Schwarzendahl wird nicht in den Landtag einziehen: Sie kommt auf 2,5 Prozent nach 2,8 Prozent bei der vergangenen Wahl.


  • Laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis ziehen die Freien Wähler von Joachim Streit in den Landtag ein: Mit 5,4 Prozent schaffen Sie erstmals den Sprung über die 5-Prozent-Hürde.

Wie hoch war die Wahlbeteiligung?

Die Wahlbeteiligung lag bei 64,4 Prozent, ein deutlicher Rückgang zur letzten Landtagswahl, damals gaben 70,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Der Anteil der Briefwähler belief sich auf rund 66 Prozent und war damit mehr als doppelt so hoch wie bei der Wahl 2016, als knapp 31 Prozent auf diese Weise abgestimmt hatten.

Welche Koalitionen können jetzt im Mainzer Landtag regieren?

Bisher hatten sich die Vertreter von SPD, Grünen und FDP stets für eine Fortsetzung der gemeinsamen Ampelkoalition ausgesprochen. Malu Dreyer sieht ihren Wahlsieg und die Ampel-Koalition mit Grünen und FDP auch als Lehrstück für andere Konstellationen.

"Wir haben sehr gut regiert fünf Jahre lang und wir haben auch alle unseren gemeinsamen Ziele erreicht", sagte sie am Abend im ZDF.

Natürlich kann auch der Bund nochmal hinschauen, wie funktioniert das hier in Rheinland-Pfalz
Malu Dreyer

Möglich wäre rechnerisch auch eine große Koalition aus SPD und CDU sowie eine Koalition aus SPD, Grünen und Freien Wählern oder SPD, FDP und den freien Wählern.

[Welche inhaltlichen Überschneidungen und Differenzen es gibt, zeigt unser Koalitionsnavi.]

Wie unterschiedlich wählten Frauen und Männer in Rheinland-Pfalz?

Nach Angaben der Forschungsgruppe Wahlen haben Frauen vor allem die SPD gewählt, mehr Grün und weniger AfD als männliche Wähler:

  • SPD: 36 Prozent
  • CDU: 25 Prozent
  • AfD: 8 Prozent
  • FDP: 6 Prozent
  • Grüne: 11 Prozent
  • Linke: 3 Prozent
  • Freie Wähler: 6 Prozent

Bei den Männern ist es umgekehrt: Zwar gab es von ihnen auch viele Stimmen für die SPD, aber auch überdurchschnittlich viele für die AfD, weniger für die Grünen:

  • SPD: 32 Prozent
  • CDU: 25 Prozent
  • AfD: 13 Prozent
  • FDP: 7 Prozent
  • Grüne: 9 Prozent
  • Linke: 3 Prozent
  • Freie Wähler: 6 Prozent

Welche Partei in welcher Altersgruppe gepunktet hat

Ergebnisse in den einzelnen Wahlkreisen

Erstmals haben die Grünen ein Direktmandat bei einer Landtagswahl in Rheinland-Pfalz errungen. Die Landtagsabgeordnete Katharina Binz gewann laut dem vorläufigen Ergebnis mit 29,6 Prozent den Wahlkreis Mainz I.

Wahlanalyse: Malu Dreyer ist Zugpferd der SPD

Bei der mehr landespolitisch geprägten Wahl in Rheinland-Pfalz punktet die SPD mit Parteiansehen, Regierungsarbeit und Sachkompetenz vor allem beim Thema Corona. Ihr stärkstes Zugpferd bleibt aber Malu Dreyer. Unsere ganze Wahlanalyse lesen Sie hier:

Eine Wählerin gibt in einem Wahllokal in Mainz ihre Stimme ab.

Wahlanalyse Rheinland-Pfalz - SPD dank Malu Dreyer klar stärkste Partei  

In Rheinland-Pfalz bleibt die SPD stärkste Partei, die CDU fällt auf ein Rekordtief. Zulegen können Grüne und Freie Wähler, die AfD verliert und die FDP ist relativ stabil.

Reaktionen auf das Wahlergebnis

Verständlicherweise jubelt Malu Dreyer über das Wahlergebnis: Es gebe erneut einen "klaren Regierungsauftrag". Ihre Regierung aus SPD, FDP und Grünen sei eindeutig bestätigt worden. Man müssen natürlich den Abend abwarten, aber: "Ich bin ganz zuversichtlich, ich habe ja immer gesagt die SPD strebt an, die Ampelarbeit fortzusetzen."

CDU-Spitzenkandidat Christian Baldauf sagt über das Wahlergebnis im ZDF, es sei ein "sehr bitterer Abend". CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak machte im Südwesten keine Wechselstimmung aus. "Es sind persönliche Erfolge der Ministerpräsidenten", sagte Ziemiak. Mitverantwortlich sei aber auch die Maskenaffäre gewesen, die der CDU geschadet habe. Es gebe zudem Unverständnis und Kritik an dem Corona-Krisenmanagement.

FDP-Chef Christian Lindner sieht seine Partei durch die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz kräftig gestärkt. Die FDP habe mit ihren Themen "immer mehr Traktion gewonnen", sagte Lindner am Sonntagabend in der FDP-Parteizentrale. Er bekräftigte: "Die FDP ist bereit zur Übernahme von Regierungsverantwortung, und zwar dann, wenn wir Inhalte umsetzen können."

AfD-Chef Jörg Meuthen sagte, er glaube nicht, dass die Verluste seiner Partei auf die Position der AfD in der Corona-Krise zurückzuführen seien. Die AfD habe in der Krise "andere Antworten als die anderen Parteien". Mit Blick auf die Bundestagswahl im September sagte Meuthen, er sei überzeugt, dass im Laufe des Jahres das "Versagen" der Bundesregierung in der Corona-Politik deutlich werden werde.

Die Linken-Co-Vorsitzende Janine Wissler zeigte sich enttäuscht über das vorläufige Ergebnis ihrer Partei bei den Landtagswahlen. "Wir haben unser Ziel, in beide Landtage einzuziehen, verpasst", sagte Wissler am Abend nach den Prognosen von ARD und ZDF. "Wir hätten uns deutlich mehr gewünscht."

Der Spitzenkandidat der Freien Wähler in Rheinland-Pfalz, Joachim Streit, sieht seine Partei bei einem Einzug in den Landtag zunächst in der Opposition. Sie würden auf den Oppositionsbänken sitzen, sagte Streit am Sonntagabend. Die fünf Jahre der Legislaturperiode müssten genutzt werden.

Wie reagiert die Bundespolitik?

Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind die Probeläufe für das Superwahljahr 2021 und auch dafür, wie Wahlen unter Corona-Bedingungen ablaufen: Ihre Bedeutung für die Bundespolitik sind nicht zu unterschätzen. Für die CDU ist der Start jedenfalls verhagelt, SPD und Grüne feiern sich.

[Lesen Sie hier die Analyse "In der CDU wächst die Nervosität"]

Reaktionen aus allen Parteien in der Berliner Runde und der ZDF-Wahlsendung:

Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben gewählt: Theo Koll begrüßt die Generalsekretäre der Parteien im Bundestag zur Diskussion.

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53 min
Datum:

Wie die Wahl in Baden-Würtemberg ausgegangen ist

Winfried Kretschmann kann der Prognose zufolge Ministerpräsident in Stuttgart bleiben. Alles Wichtige zur Landtagswahl in Baden-Würtemberg hat mein Kollege Kevin Schubert für Sie hier zusammengefasst:

Grüne deutlich vor CDU - Die Wahl in BaWü auf einen Blick 

Winfried Kretschmann kann Ministerpräsident in Baden-Württemberg bleiben. Seine Grünen fahren ein Rekordergebnis ein. Die CDU auch - allerdings im negativen Sinne. Alles zur Wahl.

Videolänge
2 min
von Kevin Schubert
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