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Bundestagswahl : Laschet plant nationalen Sicherheitsrat

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Union-Kanzlerkandidat Laschet (CDU) will im Falle eines Wahlsieges die Digitalisierung in Deutschland rasch vorantreiben. Er plant zudem einen nationalen Sicherheitsrat.

Der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, spricht bei einem Wahlkampfaufrtitt in Celle.
Armin Laschet (CDU) bei einem Wahlkampfaufrtitt in Celle.
Quelle: Epa

Im Falle seines Wahlsieges will Union-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) eine rasche Entwicklung der Digitalisierung in Deutschland. Er plant zudem einen nationalen Sicherheitsrat im Kanzleramt zu schaffen, wie er der "Rheinischen Post" sagte.

Drei Dinge sehe er als besonders wichtig an, sagte Laschet im Interview mit der "Rheinischen Post". Dazu zähle die Schaffung eines Digitalministeriums, "das Kompetenzen bündelt und die Digitalisierung auf allen Ebenen unseres Landes messbar vorantreibt".

Laschet: Nationaler Sicherheitsrat im Kanzleramt

Zum zweiten bedürfe es einer Antwort auf Afghanistan und die neue Bedrohungslage. "Auch deswegen will ich einen nationalen Sicherheitsrat im Kanzleramt schaffen, der eine bessere Vernetzung innerer und äußerer Sicherheitsanliegen schafft", sagte der Unions-Kanzlerkandidat.

"Als Drittes müssen wir Genehmigungsverfahren beschleunigen", forderte Laschet. Der CDU-Vorsitzende äußerte auch die Hoffnung auf eine schnelle Regierungsbildung nach der Wahl:

Deutschland braucht Stabilität und dazu schnell eine Regierung.
Armin Laschet, CDU-Vorsitzender

Laschet in Umfragen weiter hinter Scholz

Dies setze ein Grundvertrauen der Menschen voraus, die dann miteinander sprechen. "Bei der Sondierung muss spürbar sein: Glauben wir, dass wir das gemeinsam vier Jahre hinkriegen? Und wenn man daran menschlich keine Zweifel hat, bekommt man jedes Problem gelöst."

In den Umfragen liegt die Union mit Laschet an zweiter Stelle hinter der SPD und deren Kanzlerkandidat Olaf Scholz. Nach der Bundestagswahl am 26. September wird mit einer schwierigen Regierungsbildung gerechnet.

Eigene Nachfolge in NRW regeln

Laschet (CDU), will nach der Bundestagswahl den Übergang eines Nachfolgers ins Amt des Ministerpräsidenten von NRW mitgestalten. Er wolle als Chef der NRW-CDU den Vorgang moderieren, sagt Laschet.

Im Fall einer Niederlage habe der Kanzlerkandidat nicht vor, in sein Amt als Ministerpräsident zurückkehren: "Ich habe immer gesagt: Ich will kein Rückfahrticket und die Wahl gewinnen."

CDU-Parteitag Ende Oktober

Auf einem CDU-Parteitag Ende Oktober werde die gesamte Aufstellung der NRW-CDU für die Landtagswahl im Mai vorbereitet, so Laschet.

Armin Laschet (CDU) während einer Debatte über die Parteinachfolge von Angela Merkel.

Nachrichten | Thema - Armin Laschet 

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