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Treffen mit CDU-Vorstand - Laschet dringt auf Entscheidung über K-Frage

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Laschet oder Söder? Die Union ringt um eine Lösung in der K-Frage. Seit Stunden tagt der CDU-Vorstand - Parteichef Armin Laschet fordert eine Entscheidung.

Der Machtkampf um die Kanzlerkandidatur geht in die entscheidende Phase: Im Bundesvorstand soll eine Entscheidung fallen.

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Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet kämpft im Parteivorstand erbittert um die Unions-Kanzlerkandidatur. Seit Stunden berät das Gremium in einer digitalen Sondersitzung über den Stand und das weitere Vorgehen. CDU-Chef Armin Laschet will eine Entscheidung noch in der laufenden Sitzung.

Damit könnte Laschet sich einen Vorteil im Rennen gegen seinen Rivalen Markus Söder verschaffen. Denn der CSU-Chef hatte zuvor zwar seine Bereitschaft zur Kandidatur bekräftigt, der CDU aber das Entscheidungsrecht zugewiesen. Einer Einladung Laschets, an dem Treffen teilzunehmen wollte Markus Söder nicht folgen.

ZDF-Korrespondent: Laschet braucht klare Mehrheit im Vorstand

In der Sondersitzung hatte Laschet seinen Anspruch auf die Kanzlerkandidatur bekräftigt. "Ich ermutige Euch zu einer offenen Debatte", sagte er laut Teilnehmern vor dem CDU-Spitzengremium in der Frage, ob die Union mit ihm oder CSU-Chef Markus Söder bei der Bundestagswahl antreten soll. Mehr als 40 Politiker hatten sich zu Wort gemeldet.

"Armin Laschet möchte auf jeden Fall eine Entscheidung im Bundesvorstand heute Abend", berichtet ZDF-Korrespondent Theo Koll. Andere wie der Berliner CDU-Chef Kai Wegner seien dagegen, sie wollten eher, dass die Fraktion abstimmt oder die Versammlung der Kreisvorsitzenden.

ZDF-Hauptstadtstudio-Leiter Theo Koll erklärt zu den Beratungen im CDU-Bundesvorstand um die Kanzlerkandidatur Laschets: "Das Gremium ist sein wichtigster Trumpf". Die Frage sei, "kommt es zu einer Abstimmung und ist das Votum klar genug?"

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Es gebe ein sehr gemischtes Bild, für und gegen Laschet, für und gegen Söder. Für Laschet hätten sich bespielsweise Hessens Regierungschef Volker Bouffier oder Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther ausgesprochen, für Söder Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff, Wegner, CDU-Präsidiumsmitglied Norbert Röttgen und bedingt auch Klöckner - nicht für ihre Person, aber für ihre Basis sprechend. Auch Günther habe betont, dass in Schleswig-Holstein die Basis für Söder sei.

"Das Problem für Laschet ist, dass er eine deutliche Mehrheit hier im Bundesvorstand braucht", so Koll. "Das Gremium ist sein wichtigster Trumpf. Vor einer Woche hatte er dort noch ein einmütiges Votum, jetzt ist das Bild viel differenzierter." Laschet brauche aber einen starken Rückhalt, damit sein Rivale Söder das Ergebnis akzeptiert.

"Söder übt viel Druck aus, so die Politikwissenschaftlerin Ursula Münch.

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Der lange Kampf in der Union

Laschet und Söder liefern sich seit acht Tagen eine offene Auseinandersetzung in der Frage, wer von ihnen die Union als Kanzlerkandidat in die Bundestagswahl im September führen soll. Zuletzt hatte in der vergangenen Nacht ein etwa dreieinhalbstündiges Gespräch in Berlin keine Einigung gebracht.

Zuvor hatten die beiden Parteichefs angekündigt, bis zum Ende vergangener Woche eine Lösung in der Frage um die Kandidatur gefunden zu haben.

Redaktionsleiter Wulf Schmiese kommentiert: "Die Grünen zeigen der Union, wie man es richtig macht. Ihnen ist gelungen, was CDU und CSU haltlos versprochen hatten: Ihre zwei Anführer, die beide ins Kanzleramt wollten, haben sich untereinander geeinigt."

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