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Kommentar

Zukunft des CDU-Chefs - Laschet macht den Weg frei - und weiter

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Armin Laschet kündigt seine Bereitschaft an, beiseite zu treten - also bald, irgendwie, vielleicht. Es soll dann doch lieber ein Parteitag darüber entscheiden.

Das Statement von Armin Laschet in voller Länge

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"Wir machen den Weg frei!" - Dieser alte Werbe-Slogan war im Kern die Botschaft von Armin Laschet bei seinem abendlichen Auftritt im Konrad-Adenauer-Haus: Er macht den Weg frei. Aber er springt nicht jetzt vom Gleis oder bleibt stur auf der Strecke stehen, sondern will den Parteizug noch in den nächsten Bahnhof steuern. Als Chef.

Dieser Auftritt Laschets mag verschwurbelt gewirkt haben für alle, die seinen sofortigen Rücktritt als CDU-Chef erwartet haben. Tatsächlich aber war es eine klare Nachricht an die so vielen in seiner Partei, die ihn weghaben wollen. Übersetzt lautet die Botschaft: "Ihr müsst jetzt nicht mehr drängeln und wüten hinter mir! Werde schon weichen, wenn die Partei eine Andere oder einen Anderen an der Spitze will." Das soll beruhigen. Und zugleich nicht die CDU kopflos machen, den fahrenden Zug nicht führerlos.

CDU-Chef Laschet strebt weiterhin eine Jamaika-Koalition an und deutet an, sich dafür auch selbst zurückzuziehen. ZDF-Korrespondent Theo Koll berichtet von der Pressekonferenz.

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Das war die Partei ja faktisch in den letzten Jahren, als die unglückliche Annegret Kramp-Karrenbauer das tat, was nun auch Laschet angekündigt hat: den Nachfolge-Prozess zu moderieren.

Laschet ist nicht AKK

Doch der Unterschied zur Vorgängerin ist: Laschet bleibt regierungsbereit. Sollten die Ampel-Sondierungen platzen, womit bei der Union derzeit nicht gerechnet wird, dann will er als Sondierer und wohl auch als Kanzler zur Verfügung stehen. Sofern die Partei das will. Wenn nicht, so seine Botschaft, kann’s auch ein anderer machen.

Er klang nicht beleidigt oder verletzt. Sondern gab sich souverän nach dem Motto: Mir geht's ums Projekt Jamaika, um die Partei sowieso, aber nicht um mich. Sein Angebot an die bis zu übelster Illoyalität verbitterte Union ist: Lasst uns in Frieden gehen. Wohl in die Opposition.

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