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Nach acht Jahren Linke-Vorsitz - Kipping und Riexinger treten nicht mehr an

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Die Vorsitzenden der Linken, Kipping und Riexinger, wollen nach acht Jahren an der Parteispitze nicht erneut kandidieren. Im Herbst sollen Nachfolger gewählt werden.

Nach Linken-Chefin Katja Kipping hat auch ihr Co-Vorsitzender Bernd Riexinger seinen Rückzug von der Parteispitze angekündigt. Riexinger und Kipping stehen seit 2012 an der Spitze der Partei.

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Nach Katja Kipping hat auch Bernd Riexinger den Verzicht auf eine erneute Kandidatur für den Linken-Parteivorsitz erklärt. Er werde nach über acht Jahren als Parteivorsitzender nicht erneut für das Amt antreten, schrieb Riexinger in einer am Samstag bekannt gewordenen Erklärung an den Parteivorstand und weitere Gremien. Damit ist der Weg frei für eine neue Linken-Spitze, die auf einem Parteitag im Herbst gewählt werden soll.

Zuvor hatte Katja Kipping ihren Rückzug nach acht Jahren an der Parteispitze der Linken angekündigt. Wie die Bundesgeschäftsstelle, das Berliner Karl-Liebknecht-Haus, dem ZDF bestätigte, will Kipping Ende Oktober nicht erneut als Vorsitzende kandidieren. Es sei an der Zeit, nach dem Bundesparteitag im Herbst etwas Neues zu beginnen, schrieb Kipping demnach, ohne ihre Pläne konkreter zu benennen.

Linken-Chefin Kipping übt im ZDF-Sommerinterview Kritik an den Corona-Demos und räumt Defizite ihrer Partei ein, was den Umgang mit China anbelangt. Hier das ganze Interview.

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Satzung der Linkspartei sieht Wechsel vor

Ihre Entscheidung habe Kipping in einem Schreiben an die Parteigremien mitgeteilt, sagte eine Sprecherin. Kipping veröffentlichte es auch auf ihrer Webseite. Gemeinsam mit Riexinger hatte Kipping den Parteivorsitz im Jahr 2012 übernommen. Laut Satzung soll kein Parteiamt länger als acht Jahre durch dasselbe Mitglied ausgeübt werden.

Eigentlich wollte die Linke schon im Juni einen neuen Parteivorstand wählen. Der Parteitag wurde wegen der Corona-Pandemie aber auf das Wochenende vom 30. Oktober bis 1. November verschoben.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow dankte Kipping für ihre Arbeit in den vergangenen Jahren. "In schwierigen Zeiten hast Du Verantwortung übernommen und ich habe mich von Dir immer gut unterstützt gefühlt", schrieb er auf Twitter:

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