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NRW droht bei Kitas mit Alleingang

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Corona-Lockerungen - NRW droht bei Kitas mit Alleingang

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Am Mittwoch beraten Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder über weitere Lockerungen der Corona-Auflagen. NRW droht bei Kitas mit einem Alleingang.

Spielautos in einer geschlossenen Kita. Archivbild
Nordrhein-Westfalen: Kinder sollen zügig zurück in die Betreuung.
Quelle: Christoph Soeder/dpa

NRW hat bei der Kita-Öffnung in der Corona-Pandemie mit einem Alleingang gedroht, sollte Kanzlerin Angela Merkel mit den Länderchefs keinen einheitlichen Kurs beschließen. "Ich möchte jetzt gerne unseren Weg gehen. (...) Wir werden uns sicherlich nicht nochmal eine Woche vertrösten lassen", sagte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) im Podcast von Gabor Steingart.

Zwar sollten sich Erzieher und Tagespflegepersonal in der derzeitigen Situation sicher fühlen können, aber andererseits müssten auch die Kinder möglichst zügig zurück in die Betreuung.

Familien zu kurz gekommen?

Es sei ein Problem, so Stamp weiter, dass die Situation von Familien und Kindern in den letzten Tagen und Wochen zu kurz gekommen sei: "Ich finde, das geht so nicht. Wir haben als Familienminister klare Wege aufgezeigt. Es gibt ein Konzept der schrittweisen Öffnung."

Es gebe vier Phasen: Notbetreuung, erweiterte Notbetreuung, improvisierter Regelbetrieb Regelbetrieb. Man sei nun in der Phase zwischen einer erweiterten Notbetreuung und einem improvisierten Regelbetrieb.

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Die Runde der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten kritisierte der FDP-Politiker. Es könne kein Dauerzustand sein, dass nur diese entscheiden, was möglich sei und was nicht: "Man könnte den Eindruck bekommen, wir sind bei Hofe. Die Länder brauchen ihre Freiheit, die Pandemie verläuft in den Ländern unterschiedlich."

SPD-Chefin kritisiert Alleingänge

SPD-Chefin Saskia Esken kritisierte mögliche Alleingänge bei Kita-Öffnungen - diese würden mehr schaden als nützen. "Wir müssen gemeinsam und verantwortlich handeln, um verstanden zu werden", schrieb sie auf Twitter.

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