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Gipfeltreffen - G7: Mehr Klimaschutz-Hilfen für ärmere Länder

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Die G7 wollen mehr Geld für Klimaschutz in ärmeren Ländern ausgeben. Außerdem haben alle sieben Teilnehmerländer ein Bekenntnis zur Klimaneutralität spätestens bis 2050 abgelegt.

Am letzten Tag des G7-Gipfels soll die Klimapolitik im Fokus stehen. Entwicklungsländer sollen künftig jährlich 100 Milliarden Dollar für den Kampf gegen den Klimawandel erhalten.

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Die führenden westlichen Wirtschaftsmächte wollen nach Angaben Londons künftig jährlich 100 Milliarden US-Dollar (rund 82,5 Milliarden Euro) für die Finanzierung des Klimaschutzes in Entwicklungsländern aufbringen.

Eine entsprechende Zusage werde es zum Abschluss des G7-Gipfels in der englischen Grafschaft Cornwall geben, teilte die britische Regierung in der Nacht zum Sonntag mit. Bei der Konferenz hätten erstmals alle sieben Teilnehmerländer ein Bekenntnis zur Klimaneutralität spätestens bis 2050 abgelegt, hieß es weiter.

UN-Klimakonferenz in Glasgow

Zudem sei eine Zusage zu einer knappen Halbierung der Treibhausgasausstöße bis 2030 im Vergleich zu 2010 zu erwarten. Damit sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur UN-Klimakonferenz in Glasgow im November erreicht worden.

Zu den anvisierten Maßnahmen gehörten unter anderem der Ausstieg aus der Kohlekraft zum frühestmöglichen Zeitpunkt, ein Ende fast aller direkten staatlichen Förderung für fossilen Energieträger im Ausland und das schrittweise Aus für Autos mit Verbrennermotor. Die Entwicklungsorganisation Oxfam kritisierte die Zielsetzungen als nicht ausreichend.

Der Kampf gegen die Pandemie, der Klimaschutz, die Ankurbelung der Weltkonjunktur und der Umgang mit China und Russland – das sind die Hauptthemen des G7-Gipfels in Cornwall.

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Oxfam: Hitzewellen und Dürren

Die Pariser Klimaziele könnten damit zwar erreicht werden, doch müssten die G7-Staaten "angesichts ihrer hohen Verantwortung für das Verursachen der Klimakrise und ihres im Weltmaßstab sensationellen Wohlstands (...) deutlich mehr und schneller reduzieren, um für ärmere Länder mehr Flexibilität bei ihrer klimafreundlichen Transformation zu schaffen", sagte Jörn Kalinski von Oxfam.

Schon jetzt hat sich die Erde um rund 1,2 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit erhitzt. Die fatalen Folgen: Je nach Region gibt es mehr Hitzewellen und Dürren sowie Starkregen, Stürme, Unwetter und Überschwemmungen.

Der Klimaschutz und der Kampf gegen das Coronavirus sind Themen des G7-Gipfels. Die Staaten wollen ärmeren Ländern mindestens eine Milliarde Impfdosen zur Verfügung stellen.

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