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Grenzen von Belarus sind weiter offen

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Trotz Drohung von Lukaschenko - Grenzen von Belarus sind weiter offen

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Staatschef Lukaschenko hatte noch am Donnerstagabend angedroht, die Grenzen zu Litauen und Polen zu schließen. Bislang aber sind sie weiterhin offen.

Staatschef Lukaschenko wollte vorerst die Grenzen zu EU-Ländern nicht schließen, jetzt drohen Grenzschließungen zu Polen und Litauen.

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Trotz der vom belarussischen Staatschef Alexander Lukaschenko angekündigten Schließung der Westgrenze zu Litauen läuft der Grenzverkehr zunächst normal weiter. 

Die Situation an der Staatsgrenze hat sich über Nacht nicht wesentlich geändert.
Rustamas Liubajevas, Grenzschutz Litauen

Der Grenzverkehr habe sich zwar wie üblich über Nacht verlangsamt, "aber Fahrzeuge und Menschen überqueren weiter die Staatsgrenze", sagte der Leiter des litauischen Grenzschutzes, Rustamas Liubajevas, der Agentur BNS. 

Lukaschenko: Westen treibt Proteste in Belarus an

Lukaschenko hatte der Nato zur vorgeworfen, in Polen und Litauen entlang der Grenze zu Belarus Truppen zusammenzuziehen. Warschau, Vilnius und die Nato wiesen die Vorwürfe als haltlos zurück.

Staatschef Lukaschenko hatte am Donnerstag bei einer Rede in Minsk die Schließung der Grenzen zu Polen und Litauen verkündet, doch noch sind die Grenzen nicht dicht. Was ist also von der Ankündigung zu halten? Fragen an unsere ZDF-Korrespondentin Phoebe …

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Die angedrohte Grenzschließungen und die angekündigte Alarmbereitschaft folgten auf Lukaschenkos Behauptung, der Westen treibe die Proteste gegen ihn an.

Wir sind gezwungen, Truppen von den Straßen abzuziehen, die Armee in Alarmbereitschaft zu versetzen und die Staatsgrenzen nach Westen zu schließen. Hauptsächlich die nach Litauen und Polen.
Alexander Lukaschenko, belarussischer Präsident

Zu den Menschen in den drei Nachbarländern sagte der belarussische Präsident bei einem Frauenforum: "Stoppt Eure verstandslosen Politiker, lasst sie keinen Krieg entfesseln." Er wolle nicht, dass sich sein Land im Krieg befinde. "Ich möchte nicht, dass Belarus und Polen und Litauen sich in ein Theater militärischer Einsätze verwandelt, wo unsere Probleme nicht gelöst werden."

Militär-Manöver mit Russland soll verlängert werden

In Litauen und der Ukraine werden derzeit Militärmanöver mit Nato-Truppen abgehalten. Parallel dazu trainiert die belarussische Armee mit russischen Streitkräften im Westen von Belarus an der EU-Grenze. Dieses Manöver wird Lukaschenko zufolge nun verlängert. Angesichts der aktuellen Situation werde es eine zweite Phase geben. Ursprünglich sollte die Übung Freitag nächster Woche beendet sein.

Der belarussische Präsident Lukaschenko zu einem Krisengespräch mit Russlands Staatschef Putin nach Sotschi gereist. Er hofft auf Unterstützung aus Moskau gegen die anhaltenden Proteste.

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