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Von Russland belagerte Stadt : Ukraine meldet 5.000 Tote in Mariupol

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Seit Wochen ist Mariupol von jeglicher Versorgung abgeschnitten. Nun meldet die Ukraine mindestens 5.000 Tote - und fürchtet eine weitere Zuspitzung der Lage.

Nach 33 Tagen des Kriegs sind allein in Mariupol nach ukrainischen Angaben 5.000 Menschen getötet worden.

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Durch den russischen Angriffskrieg sind nach Angaben der ukrainischen Regierung allein in der seit Wochen belagerten Hafenstadt Mariupol mehr als 5.000 Menschen getötet worden.

Zahl der Toten in Mariupol könnte noch höher liegen

In Mariupol "wurden 5.000 Todesopfer beerdigt", sagte die ukrainische Verantwortliche für Flüchtlingskorridore, Tetjana Lomakina. Allerdings würden seit ungefähr zehn Tagen wegen der anhaltenden Bombardements durch die russischen Truppen keine Bestattungen mehr vorgenommen - mittlerweile könnte die Zahl der Toten also bedeutend höher liegen. Die Nachrichtenagentur AFP zitierte eine Regierungsvertreterin, die von "ungefähr 10.000 Toten" sprach.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, die Straßen von Mariupol seien mit Leichen übersät, die nicht begraben werden könnten. Ähnliche beschrieb auch die Abgeordnete Kateryna Suchomlynowa, die vor Kurzem aus Mariupol geflohen war, die Lage in der Stadt. Um die vielen Toten könne sich niemand kümmern, denn die wenige verfügbare Hilfe bräuchten die noch Lebenden, sagte sie AFP.

Montage: Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj vor einem Blick auf das zerstörte Mariupol

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Fluchtrouten aus Mariupol immer wieder attackiert

Mariupol ist seit Wochen von jeglicher Versorgung abgeschnitten und wird zugleich heftig von den russischen Truppen bombardiert. Nachdem Moskau angekündigt hatte, sich künftig auf die "Befreiung des Donbass" zu konzentrieren, befürchtete Kiew eine weitere Zuspitzung der Lage in der wichtigsten Hafenstadt der ostukrainischen Industrieregion. Die Evakuierung Mariupols und anderer Städte in der Ukraine wurde am Montag vorerst ausgesetzt.

Einschätzungen zur aktuellen Lage von unseren ZDF-Korrespondenten in Moskau und Lemberg.

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Vize-Regierungschefin Iryna Wereschtschuk erklärte, aufgrund von Warnungen des Geheimdienstes vor russischen "Provokationen" entlang der festgelegten Fluchtrouten würden "heute keine humanitären Korridore geöffnet". Über in der Vergangenheit eingerichtete Fluchtkorridore aus Mariupol waren verhältnismäßig wenig Menschen geflohen.

Russland warf der Ukraine mangelnde Zusammenarbeit vor. Die ukrainische Seite prangerte hingegen russischen Beschuss der Fluchtrouten an.

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